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Kleinkrafträder und Kleinkraftroller

KleinkraftrollerKleinkrafträder sind per Definition zweirädrige Fahrzeuge mit:

  • einer elektrischen Motorleistung von bis zu vier kW
  • einem Hubraum von maximal 50 ccm

Die folgenden Abschnitte behandeln die Besonderheiten von Kleinkraftrad und -roller. Unter anderem werden die Themen Zulassung, Besteuerung sowie Versicherungsschutz, Führerscheinvoraussetzungen, erlaubte Höchstgeschwindigkeit und die verschiedenen Arten von Kleinkrafträdern und -rollern abgebildet.

Kleinkrafträder: Kfz-Versicherung und Kfz-Steuer

Zugelassen werden Kleinkrafträder und Kleinkraftroller mit einem Versicherungskennzeichen, das Sie direkt von Ihrer Motorradversicherung erhalten. Das Pflichtversicherungsgesetz für Kleinkrafträder schreibt einen Haftpflichtversicherungsschutz vor. Der Versicherungsschein wird zusammen mit der Betriebserlaubnis ausgestellt.

Das Versicherungskennzeichen für Kleinkrafträder ist ein Jahr gültig und muss deshalb jährlich ausgetauscht werden. Ein Versicherungsjahr ist nicht an das Kalenderjahr gekoppelt, sondern läuft üblicherweise ab dem 1. März eines Jahres bis zum letzten Tag im Februar des darauffolgenden Jahres. Das Kennzeichen ändert jährlich die Farbe. Dabei wechseln sich die Farben Schwarz, Blau und Grün ab.

Kleinkrafträder werden – im Unterschied beispielsweise zu Pkw – von den Versicherern nicht in verschiedene Typklassen unterteilt. Auch das System der Schadenfreiheitsklassen wird nicht verwendet. Ein Unfallschaden hat demnach keine unmittelbaren Auswirkungen auf den Versicherungsbeitrag.

Bei CHECK24 können Sie derzeit noch keine Versicherungen für Kleinkrafträder vergleichen und abschließen. Der Grund: In unserem Online-Vergleich sind aktuell nur Versicherungstarife für Maschinen mit einem Hubraum über 50 ccm vertreten.

Keine Prüf- und Steuerpflicht für Kleinkrafträder

Ein Kleinkraftrad müssen Sie nicht zur Hauptuntersuchung (HU) und Abgasuntersuchung (AU) vorführen. Auch Kfz-Steuer verlangt der deutsche Staat keine.

Führerschein und Höchstgeschwindigkeit für das Kleinkraftrad

Wer in Deutschland ein Kleinkraftrad fahren möchte, muss mindestens 16 Jahre als sein und benötigt einen Führerschein der Klasse AM oder jede höhere Fahrerlaubnisklasse. Vor dem 19. Januar 2013 hieß die entsprechende Führerscheinklasse M.

In Bezug auf den eingeschränkten Hubraum werden Kleinkrafträder und Kleinkraftroller im Volksmund auch allgemein als "50er" bezeichnet. Seit 2002 gilt für sie europaweit eine bauartbedingte, einheitliche Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h.

KleinkraftradSonderstatus für historische Kleinkrafträder

Bei älteren Kleinkrafträdern und Kleinkraftrollern gelten teilweise andere Höchstgeschwindigkeiten.

Der Grund für die Sonderregelungen sind Bestandsschutzregeln für historische Kleinkrafträder. Ist für Ihr Kleinkraftrad oder Ihren Kleinkraftroller ab Werk eine abweichende Maximalgeschwindigkeit definiert, ist diese maßgeblich.

 

Die folgende Übersicht veranschaulicht die bauartbedingten Geschwindigkeitsgrenzen:

  • 45 km/h ab Baujahr 2002
  • 50 km/h  für die Baujahre 1984 bis 2002
  • 40 km/h für die Baujahre vor 1984
  • 60 km/h für DDR-Modelle mit Baujahr vor 1993

Mofa, Moped, Mokick und Roller

Kleinkrafträder werden wie folgt unterschieden:

Mofa

Auf 25 km/h gedrosselte Kleinkrafträder werden als Mofas bezeichnet. Der Begriff ist eine Wortkreation aus "Motor" und "Fahrrad". In Deutschland werden zudem alle Fahrräder mit einem Hilfsmotor, die schneller als 20 km/h fahren, rechtlich wie Mofas behandelt und benötigen ein Versicherungskennzeichen.

Moped

Kleinkrafträder mit Pedalen werden auch als Mopeds (eine Kombination aus den Begriffen "Motor" und "Pedal") bezeichnet. In aller Regel sind Mofas und Mopeds einsitzig. Mopeds werden über die Pedale gestartet.

Mokick

Das Mokick wird traditionell mit einem sogenannten Kickstarter angetreten - was der Bauart auch ihren Namen eingebracht hat. Mokicks bieten Platz für bis zu zwei Personen.

Roller

Der Motorroller zeichnet sich durch seinen "Damendurchstieg" und die aufrechte Sitzposition aus. Angeboten werden ein- und zweisitzige Motorroller. Gestartet werden Motorroller mit einem Kickstarter oder Anlasser.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.