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Nicht fürs Zahlen zahlen So viel sparen Sie mit der richtigen Kreditkarte im Urlaub

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Den Flug gebucht, die Schwimmflossen schon bestellt? – Gerade, wenn es Sie dieses Jahr etwas weiter in die Ferne zieht, sollten Sie sich noch um eines kümmern: das Reiseportemonnaie. Denn wer sich vor dem Urlaub noch die passende Kreditkarte holt, kann mit den gesparten Gebühren gut und gerne einmal Essen gehen.
Kreditkarte im Urlaub

Auch die richtige Kreditkarte sollte auf Reisen immer dabei sein. Sie kann ein schönes Sümmchen Geld sparen.

Nicht nur zu Hause, auch im Urlaub ist Bargeld der Deutschen liebstes Zahlungsmittel. Das hat eine Befragung der Postbank kürzlich herausgefunden. Kein anderes Zahlungsmittel landet demnach so häufig im Reisegepäck. Der größte Teil (41 Prozent) der Befragten hält Scheine und Münzen dazu für das sicherste Zahlungsmittel im Ausland. Nicht mal jeder Vierte (22 Prozent) glaubt das von der Kreditkarte. Dabei hat gerade die Plastikkarte gegenüber dem Baren einen entscheidenden Vorteil.

Grund für das Mehr an Sicherheit: Bei Verlust lässt sich eine Kreditkarte sofort sperren. Anschließend haftet der Besitzer nur noch für Schäden in Höhe von höchstens 150 Euro – zumindest dann, wenn er nicht grob fahrlässig gehandelt hat. Grob fahrlässig wäre es zum Beispiel, die PIN-Nummer zusammen mit der Karte aufzubewahren. Manche Banken haben die Haftungsgrenze auch bereits auf null Euro heruntergesetzt. Ab dem kommenden Jahr zwingt die EU die Kartenanbieter für alle Schäden aufzukommen, die über 50 Euro hinausgehen.

Kreditkarte versus Bargeld

Dazu kommt, dass auch Bargeld im Urlaub oft nicht kostenlos zu haben ist, gerade außerhalb der Euro-Zone. Denn beim Wechsel in Landeswährung fallen oftmals hohe Gebühren an. Es kann also durchaus günstiger sein, am Urlaubsort direkt mit der Karte zu zahlen oder vor Ort die Landeswährung am Automaten abzuheben.

Dabei ist die Frage, welches Zahlungsmittel in die Reisekasse gehört, keine des Entweder-Oder, sondern eine des Wieviel-Wovon. Das Verbrauchermagazin Finanztest rät Urlaubern durchaus dazu, Bargeld mitzunehmen. Allerdings gerade so viel, wie sie bei der Ankunft im Urlaubsland ausgeben, etwa für das Taxi oder die Zugfahrt und für ein kleines Frühstück.

So viel spart die richtige Kreditkarte: ein Rechenbeispiel

Doch auch wer im Urlaub beim Bezahlen auf das Plastikgeld setzt, zahlt womöglich ordentlich drauf. Wie teuer das Abheben und Zahlen mit Karte wird, hängt nämlich vor allem von den Geschäftsbedingungen der jeweiligen Bank ab. Und die unterscheiden sich oft ganz erheblich. Viele Banken erheben nämlich sowohl Gebühren für das Geldabheben am Fremdautomaten als auch für die Auszahlung des jeweiligen Geldbetrags in einer Fremdwährung. Und selbst die Zahlung in der Fremdwährung an der Kasse ist in vielen Fällen nur gegen Aufpreis zu haben.

Wie teuer das im Einzelfall werden kann, zeigt ein kleines Rechenbeispiel mit dem Musterurlauber Peter. Der möchte in einem Land Urlaub machen, in dem nicht mit Euro gezahlt wird, sagen wir in der Schweiz. Er ist Kunde der Volksbank Berlin, der größten Volksbank des Landes, und besitzt zum Girokonto auch eine Standard-Kreditkarte der Bank. Seine Partnerin Ulrike, mit der er gemeinsam verreist, ist Kundin bei der Deutschen Bank, der größten Bank des Landes. Um Gebühren zu sparen könnte sie die gesamten Ausgaben ebenfalls mit der Standard-Kreditkarte ihrer Bank abrechnen. Doch welche der beiden Karten ist tatsächlich besser geeignet?

Nehmen wir an, die beiden zahlen insgesamt 300 Euro direkt mit Karte und heben zusätzlich viermal Bargeld am Fremdautomaten ab (je einmal 200 Euro, 150 Euro, 100 Euro und 50 Euro in der Landeswährung). Insgesamt geben sie also 800 Euro aus. Bei beiden Kreditkarten-Arten fallen Gebühren für Abhebungen am Fremdautomaten an, zu denen noch Aufschläge hinzukommen, falls in einer Fremdwährung abgehoben wird. Außerdem werden in beiden Fällen Gebühren für das Bezahlen in einer Fremdwährung erhoben.

Würden die beiden alle Ausgaben über Peters Kreditkarte von der Volksbank Berlin abrechnen, fielen für die Zahlungen Gebühren in Höhe von 44,40 Euro an – allein für das Zahlen und Abheben am Automaten. Wie im Preisverzeichnis der Bank zu lesen ist, können beim Abheben sogar noch weitere Entgelte anfallen, die aber nicht an die eigene Bank, sondern an den Automatenbetreiber zu zahlen sind. Aber auch mit einer Standard-Kreditkarte der Deutschen Bank wird das Bezahlen nur geringfügig günstiger. Die Gebühren beliefen sich hier auf insgesamt 37,63 Euro. Wären die beiden in einem Land der Eurozone unterwegs und würden dabei die gleichen Geldbeträge verfügen, kämen sie unter sonst gleichen Voraussetzungen auf Gebühren von 30 (Volksbank Berlin) beziehungsweise 23 Euro (Deutsche Bank).*

Eine zusätzliche Kreditkarte kann sich bezahlt machen

Würde es sich also lohnen, rechtzeitig vor der Reise eine Kreditkarte zu bestellen, die im Urlaub besonders günstig ist? Tatsächlich gibt es Kreditkarten, die weltweit kostenloses Zahlen und Abheben erlauben. Lohnen würde sich das vor allem dann, wenn für die Kreditkarte selbst keine regelmäßigen Kosten anfallen. Das gilt beispielsweise für die Santander 1plus Visa Card. Hätten unsere Beispielurlauber diese Karte im Handgepäck, könnten sie sich also bis zu 44,40 Euro sparen.

Eine andere Alternative wäre etwa die Barclaycard New Visa, die ebenfalls ohne Jahresgebühr zu haben ist und zumindest innerhalb der Eurozone kostenlose Zahlungen und Abhebungen ermöglicht. Aber auch beim Urlaub außerhalb der Euro-Zone ist die Barclaycard noch verhältnismäßig günstig. Bei der Reise unserer Beispielurlauber in die Schweiz würden die gesamten Gebühren mit dieser Kreditkarte 15,92 Euro betragen. Gegenüber der Santander 1plus Visa Card hat die Barclaycard noch den Vorteil, dass bei der vollständigen Rückzahlung die Ausgaben bequem per Lastschrift abgebucht werden können. Bei der Santander-Kreditkarte können die beiden diese Beiträge nur per Überweisung begleichen. Dafür können sie anschließend mit den gesparten Gebühren noch einmal gemeinsam Essen gehen und auf den gelungenen Urlaub anstoßen.

Darauf sollten sie achten

Vollständige Rückzahlung: Auch bei den beiden genannten Kreditkarten von Santander und Barclaycard können zusätzliche Kosten anfallen – dann nämlich, wenn als Grundeinstellung eine Teilzahlungsfunktion ausgewählt ist. In diesem Fall wird der ausstehende Betrag in Raten eingezogen und die Bank verlangt Zinsen. Die Teilzahlung kann eine praktische Funktion für Urlauber sein, die ihre Reisekosten nicht auf einmal zurückzahlen möchten. Wer aber die vollständige Rückzahlung auswählt, spart sich die Zinsen.

In Landeswährung abrechnen: Werden Sie außerhalb der Eurozone beim Bezahlen gefragt, ob Sie in Euro zahlen möchten, sollten Sie immer die Zahlung in Landeswährung auswählen. Andernfalls berechnet der Zahlungsdienstleister des Anbieters den Wechselkurs, was deutlich teurer werden kann, wie das Online-Magazin Finanztip berichtet. Zahlen Sie in Landeswährung, rechnet Ihr Kreditkartenanbieter (also zum Beispiel Visa oder Mastercard) um. Dessen Wechselkurs können Sie jederzeit im Internet nachlesen. Bietet der Automat eine Umrechnung in Euro an, sollten Sie diese aus dem gleichen Grund ablehnen.

Versicherungen und Rabatte: Einige Kreditkarten warten neben den möglicherweise gesparten Gebühren noch mit einer Reihe weiterer Vorteile auf. Dazu zählen etwa verschiedene Reiseversicherungen oder Rabattprogramme. Zur Santander 1plus Visa Card gibt es beispielsweise einen weltweiten Tankrabatt (1%). Gerade bei den Reiseversicherungen sollten Sie aber immer auch einen Blick ins Kleingedruckte werfen. Denn diese werden häufig nur dann wirksam, wenn Sie die Reise oder zumindest einen Großteil davon auch mit der Karte bezahlt haben.
 
*Preisaushänge der Banken; Stand jeweils: 01.02.17; Für die Richtigkeit der Angaben kann trotz sorgfältiger Recherche keine Haftung übernommen werden.
 
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