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Krankenversicherung im Minijob

Als Minijobs gelten Tätigkeiten, bei denen man ein monatliches Einkommen von höchstens 450 Euro hat. Ein Minijob ist eine geringfügige Beschäftigung und damit ein versicherungsfreies Arbeitsverhältnis. Das bedeutet, dass Minijobber über ihre Tätigkeit nicht krankenversichert sind und sich anderweitig um Versicherungsschutz kümmern müssen. Denn in Deutschland gibt es eine Krankenversicherungspflicht – das bedeutet, jeder, der seinen Wohnsitz in Deutschland hat, benötigt eine Krankenversicherung.

Je nach individueller Ausgangslage haben geringfügig Beschäftigte verschiedene Möglichkeiten, sich abzusichern – in der gesetzlichen oder der privaten Krankenversicherung.

Gesetzliche Krankenversicherung im Minijob

Junger Arbeitnehmer sitzt am SchreibtischIn der gesetzlichen Krankenversicherung sind verschiedene Formen der Absicherung möglich. Das kann etwa eine Absicherung über die Haupttätigkeit, eine kostenlose Familienversicherung oder eine freiwillige gesetzliche Krankenversicherung sein.

Wer sich mit einem Minijob etwas neben seiner versicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung dazuverdient, ist als Arbeitnehmer über seine Hauptbeschäftigung abgesichert. Die Versicherung gilt dann auch für den Nebenjob – für den Minijob müssen keine Krankenkassenbeiträge bezahlt werden.

Ausnahme: mehrere Minijobs

Hat jemand neben seiner Hauptbeschäftigung mehr als einen Minijob, müssen ab dem zweiten Nebenverdienst auch auf die Einkünfte aus der geringfügigen Beschäftigung Versicherungsbeiträge entrichtet werden. Gibt es keine versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung, ist die Verdienstgrenze von 450 Euro pro Monat entscheidend. Liegt die Summe der Verdienste darüber, werden für sämtliche Jobs Versicherungsbeiträge fällig.

Unter bestimmten Umständen ist auch eine kostenlose Familienversicherung möglich. Wer über seinen Ehe- oder Lebenspartner oder die eigenen Eltern kostenlos familienversichert ist, kann einen Minijob aufnehmen und weiterhin familienversichert bleiben. Ihre Einkünfte dürfen dabei nicht über 450 Euro pro Monat liegen. Weitere beitragspflichtige Einkünfte, etwa Erträge aus Vermietung oder Verpachtung, darf man als Familienversicherter allerdings nicht haben.

Bei Studenten etwa ist eine kostenlose Familienversicherung bis zu einem Alter von 25 Jahren möglich. Danach bietet sich eine günstige studentische Krankenversicherung an. Bei der Aufnahme eines Minijobs ändert sich an der Krankenversicherung nichts. Auch gesetzlich versicherte Rentner, die einem 450-Euro-Job nachgehen, behalten ihre Versicherung.

Weitere Möglichkeiten einer gesetzlichen Krankenversicherung

Bei Personen, die weder familienversichert sind noch einer hauptberuflichen Tätigkeit nachgehen, gibt es mehrere Möglichkeiten der Krankenversicherung.

Wer etwa als Bezieher von Arbeitslosengeld I oder II einen Minijob ausübt, ist in der Regel über die Bundesagentur für Arbeit oder das Jobcenter versichert. Diese zahlen die Versicherungsbeiträge für die gesetzliche Krankenversicherung.

Wer kein Arbeitslosengeld erhält und auch keine anderen Möglichkeiten wie etwa eine kostenlose Familienversicherung hat, muss sich freiwillig gesetzlich (oder privat) versichern.  Dann müssen die Versicherungsbeiträge selbst bezahlt werden.

Rentner, die während ihres Erwerbslebens gesetzlich krankenversichert waren, bleiben dies in der Regel auch im Ruhestand. Sie können einem 450-Euro-Job nachgehen, ohne zusätzliche Beiträge für ihre Krankenversicherung zahlen zu müssen.

Info für Arbeitgeber

Gewerbliche Arbeitgeber, die einen gesetzlich versicherten Minijobber beschäftigen, müssen einen Pauschalbeitrag in Höhe von 13 Prozent an die gesetzliche Krankenversicherung abführen. Privathaushalte, die einen Minijobber beschäftigen, zahlen eine Pauschalabgabe in Höhe von fünf Prozent (Stand: 2018). Trotz dieser Pauschalbeiträge entsteht kein Krankenversicherungs­verhältnis für den Minijobber.

Für privatversicherte Minijobber entfällt dieser Beitrag.

Krankenkassenvergleich bei CHECK24

Bei CHECK24 können Sie zahlreiche Krankenkassen miteinander vergleichen. Da sich die Zusatzbeiträge der einzelnen Kassen voneinander unterscheiden, können Sie bei der Wahl einer günstigen Krankenkasse Beiträge sparen. Zudem bieten die Kassen verschiedene Zusatzleistungen an – im Online-Vergleich von CHECK24 finden Sie diese übersichtlich auflistet.

Private Krankenversicherung im Minijob

Geringfügig Beschäftigte, die nicht anderweitig abgesichert sind, können auch eine private Krankenversicherung abschließen. Eine private Krankenversicherung hat einige Vorteile – etwa meist umfangreichere Leistungen als die gesetzliche Krankenversicherung. Da sich die Beiträge in der PKV vor allem nach dem gewünschten Leistungsumfang sowie dem Alter und Gesundheitszustand bei Vertragsabschluss richten, kann sich eine private Krankenversicherung speziell für junge und gesunde Versicherte auch finanziell lohnen.

Ein Wechsel zur privaten Krankenversicherung sollte dabei gut überlegt sein. Wer einmal privat versichert ist, bleibt dies meist ein Leben lang.

Private Krankenversicherung vergleichen

Bei CHECK24 können Sie zahlreiche Tarife der privaten Krankenversicherung miteinander vergleichen. So finden Sie schnell und einfach einen Tarif, der zu Ihren Bedürfnissen passt. Wenn Sie Fragen zur richtigen Absicherung haben, stehen Ihnen unsere Experten der privaten Krankenversicherung gerne zur Verfügung. 

Krankenversicherung im Midijob

Wer als Minijobber keine andere Möglichkeit hat als sich freiwillig gesetzlich oder privat zu versichern, kann als Alternative zum Minijob einen Midijob in Betracht ziehen. In solchen Jobs liegt das monatliche Arbeitsentgelt in einem Übergangsbereich zwischen mehr als 450 und maximal 1.300 Euro.

Im Gegensatz zu Minijobbern sind Midijobber über ihre Tätigkeit gesetzlich pflichtversichert. Gleichzeitig werden aufgrund der sogenannten Gleitzonenregelung keine vollen Versicherungsbeiträge fällig. Stattdessen steigt der Beitragsanteil des Midijobbers mit dem Verdienst an. Die volle Beitragspflicht erreicht er bei einem Arbeitsentgelt von 1.300 Euro pro Monat.

Ein weiterer Vorteil eines Midijobs ist, dass die Krankenkasse bei einer längeren Arbeitsunfähigkeit ein Krankengeld auszahlt. Minijobber haben dagegen keinen Anspruch auf Krankengeld.

Unser Vergleich für die private Krankenversicherung berücksichtigt rund 4.300 Tarife – der größte Online-Vergleich, bestätigt durch ÖKO-Test (Ausgabe 10/2016).

In der gesetzlichen Krankenversicherung vergleichen wir rund 65 Kassen.