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Krankenversicherung für Selbstständige

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Gesetzliche Krankenversicherung
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Private Krankenversicherung
  • Für Arbeitnehmer mit
    Brutto-Einkommen > 62.550 €
  • Für Beamte und Beamtenanwärter
  • Für Selbstständige und Freiberufler
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Krankenversicherung für Selbstständige

Selbstständige und Freiberufler sind in der Regel nicht versicherungspflichtig. Sie haben grundsätzlich die Wahl, ob sie sich privat oder bei einer Krankenkasse gesetzlich versichern lassen möchten.

Definition Freiberufler

Ein Freiberufler ist grundsätzlich wissenschaftlich, künstlerisch, schriftstellerisch, unterrichtend oder erzieherisch tätig. Das kann etwa ein Arzt, Rechtsanwalt oder Grafiker sein. Welche Tätigkeiten genau darunter fallen, regelt das Einkommenssteuergesetz. Im Einzelfall entscheidet das Finanzamt.

Im Gegensatz zu anderen Selbstständigen müssen Freiberufler kein Gewerbe anmelden und keine Gewerbesteuer zahlen.

Private Krankenversicherung für Selbstständige

Die private Krankenversicherung (PKV) ist vor allem für Selbständige und Freiberufler attraktiv, die dauerhaft viel verdienen. Denn sie können in der PKV langfristig Geld sparen. In der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) müssten sie bis zur Beitragsbemessungsgrenze in Höhe von 56.250 Euro im Jahr (Stand: 2020) den Beitragssatz auf ihr Einkommen zahlen. Anders als Arbeitnehmer erhalten Selbstständige auch keinen Zuschuss von einem Arbeitgeber – sie müssen ihre Versicherungsbeiträge also komplett selbst zahlen.

Gerade in jungen Jahren sparen Selbstständige in der PKV. Der Beitrag hängt hier nicht vom Einkommen ab, sondern vor allem vom Umfang der gewünschten Leistungen sowie dem Gesundheitszustand und Alter bei Vertragsabschluss.

Bei den Leistungen können Privatversicherte selbst bestimmen, welchen Versicherungsschutz sie wünschen. Sie haben hier die Möglichkeit, einen Versicherungsschutz abzuschließen, der weit über dem Standard der gesetzlichen Krankenversicherung liegt. Dazu zählen etwa ein Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus, eine Behandlung durch ausgewählte Spezialisten oder höhere Erstattungen für teuren Zahnersatz wie Implantate oder Zahnbrücken.

Dabei gilt: Je mehr Leistungen ein Versicherter wünscht, desto höher wird sein Beitrag für die PKV sein.

Privates Krankentagegeld

Junger Selbstständiger mit KaffeeröstereiSelbständige sollten nicht vergessen, ein Krankentagegeld in ausreichender Höhe abzuschließen. Arbeitnehmer sind bei einer Krankheit in den ersten sechs Wochen über ihren Arbeitgeber abgesichert, der das Gehalt in dieser Zeit weiterzahlt. Selbstständige müssen ihren Verdienstausfall hingegen privat absichern. Dazu sollten sie beim Abschluss der PKV ein Krankentagegeld vereinbaren, das bei einer Erkrankung möglichst frühzeitig gezahlt wird und den monatlichen Lebensbedarf abdeckt.

Je früher das Tagegeld ausgezahlt werden soll, desto höher sind auch die Beiträge für diese Absicherung. Selbstständige müssen daher abwägen, wie viele Tage sie ohne Verdienst überbrücken können. Es ist zudem möglich, eine gestaffelte Auszahlung zu vereinbaren – etwa 60 Euro ab dem 21. Tag, ab dem 43. Tag dann 120 Euro.

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Bei CHECK24 können Sie zahlreiche private Krankenversicherungen miteinander vergleichen und herausfinden, welcher Tarif Ihre Anforderungen erfüllt. Unsere Kundenberater haben langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der PKV und sind darauf spezialisiert. Auf Wunsch beraten unsere PKV-Experten Sie gerne persönlich am Telefon oder ganz bequem per E-Mail.

Gesetzliche Krankenversicherung für Selbstständige

Selbstständige und Freiberufler müssen nicht unbedingt eine private Krankenversicherung abschließen. Es steht ihnen offen, freiwilliges Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse zu werden.

Nebenberuflich selbstständig

Ist jemand nur nebenberuflich selbstständig, entscheidet die hauptberufliche Tätigkeit darüber, wie er sich krankenversichern kann. Verdient er als Arbeitnehmer nicht mehr als 62.550 Euro im Jahr, muss er sich gesetzlich versichern.

Sie zahlen dann grundsätzlich den vergünstigten Beitrag in Höhe von 14 Prozent, wenn sie auf einen Krankengeldanspruch verzichten. Wer im Krankheitsfall ein gesetzliches Krankengeld erhalten möchte, zahlt den allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent. Hinzu kommt jeweils der Zusatzbeitrag der Krankenkasse – dieser liegt im Schnitt bei 1,1 Prozent (Stand: 2020).

Selbstständige müssen den Krankenkassenbeitrag jedoch komplett selbst aufbringen – einen Zuschuss vom Arbeitgeber gibt es für sie nicht.

Mindestbeitrag und Höchstbeitrag

Auch bei einem sehr geringen Einkommen ist in jedem Fall ein Mindestbeitrag für die Krankenkasse zu zahlen. Dieser berechnet sich nach einem fiktiven monatlichen Mindesteinkommen in Höhe von 1.061,67 Euro (Stand: 2020).

Verdient ein Selbstständiger viel, muss er Beiträge maximal auf einen Verdienst in Höhe der Beitragsbemessungsgrenze leisten. Dieser Wert liegt derzeit bei 4.687,50 Euro im Monat und wird in der Regel jedes Jahr erhöht. Alles, was darüber hinausgeht, bleibt beitragsfrei.

Für Selbstständige mit Kindern oder geringem Verdienst

Die gesetzliche Krankenversicherung ist vor allem für Selbstständige attraktiv, die Kinder haben. Die Kinder sind in der Krankenkasse unter bestimmten Voraussetzungen kostenlos mitversichert – in der PKV müsste für jedes Kind ein eigener Beitrag gezahlt werden. Die kostenlose Familienversicherung gilt ebenfalls für den Ehe- oder Lebenspartner, der nichts oder nur wenig verdient.

Da die Beiträge vom Einkommen abhängen, ist die GKV auch für Selbständige empfehlenswert, welche die Höhe ihres Einkommens noch nicht abschätzen können oder langfristig eher wenig verdienen. Sinkt das Einkommen, reduziert sich auch der Beitrag für die Krankenkasse.

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