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Schadenrückkauf

Lesezeit 1 Min.
aktualisiert am 15.07.2020

In der Vollkaskos wie auch in der Kfz-Haftpflicht besteht die Möglichkeit, dass der Versicherungsnehmer nach einem selbst verschuldeten Unfall den Schaden nach der Regulierung durch den Versicherer zurückkauft.

Ein Rückkauf, also die Begleichung des Schadens durch den Versicherungsnehmer, ist innerhalb von sechs Monaten möglich.

Lohnt sich ein Rückkauf?

Ob sich ein Rückkauf lohnt, hängt von der Schadenshöhe ab.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass es sich generell lohnt, Schäden unter 1000 Euro selbst zu bezahlen, damit man nach einem Unfall nicht in eine höhere Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) zurückgestuft wird.

Bis man wieder zu seiner alten Einstufung zurückgekehrt ist, hat man meist mehr gezahlt, als der Schaden eigentlich ausmachte.

Eine Ausnahme besteht, wenn der Versicherungsnehmer den extra abgeschlossenen Rabattschutz nutzen kann. Wer diese Option wählt, hat pro Jahr mindestens einen Schaden frei, ohne dass er zurückgestuft wird.

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Sascha Rhode

Redakteur Sascha Rhode

Experte für Kfz-Versicherung sowie automobilen Entwicklungen im Pkw- und Motorradbereich.

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