Vorstellung Mercedes EQC

Das kann der neue Elektro-Benz

aktualisiert am 05.09.2018
Foto: Daimler

Mit dem EQC hat nun auch Mercedes ein eigenständiges Elektroauto vorgestellt.

Zu kaufen soll es den Stromer ab Mitte kommenden Jahres geben.

Das neue Elektroauto mit dem Stern ist am ehestens als Crossover zu bezeichnen.

Wie sieht das Mercedes-Elektroauto aus?

Von der Formensprache hat sich Mercedes wenig Neues getraut, um die neue Baureihe EQ (steht für Electric Intelligence) von seinen anderen automobilen Erzeugnissen deutlich abzugrenzen.

Blaue Elemente – etwa an den Leuchteinheiten und Felgen - weisen auf den alternativen Antrieb hin.

Zudem zieht sich ein schwarzes Paneel wie ein Bumerang unterhalb des Kühlergrilles zu beiden Frontleuchten.

Ansonsten dominiert die bekannte Mercedes-Ästhetik. Oder wie es Mercedes-Vorstand Ola Källenius ausdrückt: „Der neue EQC ist ein echter Mercedes-Benz. Das gilt vor allem für klassische Tugenden wie Qualität, Sicherheit und Komfort”.

Was leistet der EQC?

Angetrieben wird der EQC von zwei Elektromotoren. Sie sitzen jeweils an der Vorder- sowie an der Hinterachse. Zusammen leisten sie 300 Kilowatt, also rund 400 PS.

Der Stromer kann sowohl mit Wechselstrom als auch mit Gleichstrom geladen werden.

Maximal kann das neue Elektro-Flaggschiff von Mercedes mit 110 kW aufgeladen werden.

Wie weit komme ich mit dem EQC?

Mercedes gibt für das Elektroauto eine maximale Reichweite von 450 Kilometer mit einer Akkuladung der 80 kWh Lithium-Ionen-Batterie an – allerdings im veralteten NEFZ-Prüfverfahren.

Unter realistischen Fahrbedingungen sind es vielleicht noch 300 bis 350 Kilometer.

Weitere Spezifikationen sind noch nicht bekannt. Auch zum Preis äußert sich Mercedes noch nicht.

Anhängerkupplung verfügbar

Das einzig Außergewöhnliche: Mercedes bietet für den EQC eine Anhängerkupplung an. Kein anderer Hersteller hat dies bislang für ein Elektroauto im Angebot.

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Sascha Rhode

Redakteur Sascha Rhode

Schreibt, seit er lesen kann. Seit 2012 ist er für CHECK24 auf Mission Kfz unterwegs. Privat steht er auf altes Eisen – auf vier wie zwei Rädern.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.
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