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Unwetterschäden: richtig versichert gegen Blitz, Sturm und Hagel

München, 31.7.2015 | 09:00 | plu

Gerade im Sommer, wenn die Temperaturen die 30-Grad-Marke überschreiten, häufen sich Gewitter und Unwetter. Diese bringen nicht nur starke Regenfälle, sondern auch Sturmböen, Hagel und Blitze. Schnell ist das Dach abgedeckt, ein Fenster eingedrückt oder das Auto durch einen herabfallenden Ast beschädigt. Wer richtig dagegen versichert ist, muss sich keine Sorgen über die finanziellen Folgen von Unwetterschäden machen. CHECK24 hat wichtige Tipps zusammengestellt.
 

Entwurzelter Baum an HausUnwetterschäden können ohne den richtigen Versicherungsschutz teuer werden.
Bei Schäden an Einrichtungsgegenständen zahlt in der Regel die Hausratversicherung. Verbraucher sollten darauf achten, dass Überspannungsschäden infolge eines Blitzeinschlages explizit mitversichert sind. Die Versicherungssumme soll möglichst dem Neuwert des Hausrates entsprechen. Als Richtwert gelten mindestens 650 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Dringt z. B. bei einer Überschwemmung Wasser ins Haus ein und beschädigt Möbel oder Teppiche, zahlt die Versicherung nur, wenn der Tarif eine Elementarversicherung beinhaltet.

Hausbesitzer brauchen eine Wohngebäudeversicherung. Diese kommt z. B. dafür auf, wenn ein Sturm das Dach abdeckt. Auch fest mit dem Gebäude verbundene Bestandteile wie Regenrinnen sind im Versicherungsschutz eingeschlossen. Entscheidend ist eine ausreichende Versicherungssumme, um Unterversicherung zu vermeiden. Lässt Starkregen den Keller volllaufen, gilt auch hier: Elementarschäden müssen ausdrücklich mitversichert sein.

Herabfallende Äste oder Dachziegel können schnell beträchtlichen Schaden am eigenen Pkw anrichten. Für solche Schäden infolge eines Unwetters kommt die Teilkaskoversicherung auf. Sie übernimmt auch Schäden am Kfz, die z. B. durch Überschwemmung entstanden sind.

Zum Download:
-Pressemeldung
-Tabelle: Unwetterschutz

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