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Studie: Steigende Angst vor Einbrechern in Deutschland

München, 24.10.2016 | 10:45 | che

In einer repräsentativen Umfrage des Allensbach-Instituts, die vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Auftrag gegeben wurde, gaben 35 Prozent der Befragten an, Angst vor einem Einbruch zu haben. Im Vorjahr waren es nur 28 Prozent.

Jemand versucht in ein Haus einzubrechen.GDV-Umfrage: Die Angst der Deutschen vor Einbrüchen wächst.
Laut der Umfrage unter 30- bis 59-Jährigen wurden rund zehn Prozent bereits selbst Opfer eines Einbruchs. 40 Prozent gaben an, dass bei Freunden oder Bekannten eingebrochen wurde. Dennoch war die Mehrheit der Befragten überzeugt, dass die Gefahr durch Einbrecher wirksam bekämpft werden kann.

Einbruchshäufigkeit nimmt zu

Die Angst der Befragten ist nicht unbegründet. In den letzten fünf Jahren hat die Anzahl der Einbrüche um rund 30 Prozent zugenommen – allein im Jahr 2015 um zehn Prozent zum Vorjahr. Der entstandene Sachschaden belief sich dabei auf 530 Millionen Euro.

Entgegen weit verbreiteter Vermutungen, dass Einbrecher vor allem nachts ihr Unwesen treiben, fanden 43 Prozent der Einbrüche tagsüber statt. Zudem konnten nur knapp 15 Prozent der Einbrüche aufgeklärt werden.

Einbruchschutz wichtig

Angesichts der steigenden Einbruchszahlen ist es wichtig, dass das Zuhause wirksam gegen die Einbruchgefahr geschützt wird.

Der CHECK24-Ratgeber „Einbruchschutz für Haus und Wohnung“ liefert wertvolle Tipps, um Ihr Heim sicherer zu gestalten.
 

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