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Analyse der Boston Consulting Group Girokonto wird für Banken zum Verlustgeschäft

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Die Niedrigzinsphase stellt die Banken vor Herausforderungen. Eine Unternehmensberatung rät den Kreditinstituten jetzt, mehr Geld für Bankleistungen wie Girokonten zu verlangen.
Girokonto von Direktbanken im Test

Das Girokonto ist im Alltag unverzichtbar - für die Banken rechnet es sich allerdings kaum noch.

Über die niedrigen Zinsen ärgern sich nicht nur Sparer. Auch für Banken wird die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) zum Problem: Gewinne zu erwirtschaften, wird für sie immer schwieriger. Neue Einnahmequellen müssen her, zusätzlich versuchen viele Institute ihre Kosten durch Filialschließungen und Personalabbau zu senken. Seit 2006 sei ein Viertel der Bankfilialen geschlossen worden, weitere 20 Prozent könnten bis 2020 folgen, urteilt die Boston Consulting Group (BCG). Bei langfristigen Strategien gebe es allerdings Nachholbedarf. Durch konsequentere Preise für Bankleistungen, etwa Gebühren für Girokonten, würden Banken zwischen dreieinhalb und fünf Milliarden Euro einnehmen, so die Unternehmensberatung.

Jährliche Kosten von 120 Euro pro Kunde

Ein Girokonto koste die Banken rund 120 Euro pro Jahr, rechnet die Unternehmensberatung. Das übersteige mittlerweile die Einnahmen, die die Institute mit den Konten erzielen. Neben Gebühren vom Kunden verdienten die Banken etwa am Zahlungsverkehr und am Verleihen der auf den Konten geparkten Geldern. Diese Einnahmen seien allerdings in den vergangenen Jahren drastisch zurückgegangen. Mit bis zu minus 30 Euro pro Jahr und Kunde wird das Girokonto für die Banken laut der BCG zum Verlustgeschäft.

Starker Wettbewerb zwischen den Banken

Zwar erheben viele Banken und Sparkassen bereits Kontoführungsgebühren und Entgelte für Leistungen rund ums Girokonto, doch gibt es immer noch gebührenfreie Alternativen. Die Gründe: In Deutschland herrscht ein starker Wettbewerb zwischen den Banken. Das Girokonto ist für die Institute auch eine Möglichkeit, Kunden zu gewinnen. Ist der Verbraucher erst einmal an eine Bank gebunden, schließt er dort auch andere Produkte wie einen Ratenkredit oder eine Baufinanzierung ab – so die Kalkulation der Kreditinstitute. Allerdings kündigten einige Banken, etwa die Postbank, bereits die Einführung neuer Gebührenmodelle an. Ob das Konto langfristig ein kostenfreies Bankprodukt bleibt, ist ungewiss. Fest steht aber: Wer derzeit schon Gebühren für Kontoführung, Kreditkarte und Girocard bezahlt, der sollte sich nach einem kostenlosen Girokonto umsehen.
 

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