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Konkurrenz für Google Pay App "Mobiles Bezahlen" der Sparkassen gestartet

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Ab sofort können auch Sparkassen-Kunden mobil und kontaktlos ihre Einkäufe mit dem Smartphone zahlen. Im Gegensatz zu Google Pay bietet die neue App der Sparkassen einen entscheidenden Vorteil.
Mobile Payment

Mit der App "Mobiles Bezahlen" können Sparkassen-Kunden auch ihre Girocard im Smartphone hinterlegen.

Kein Kramen nach Kleingeld mehr, kein langes Warten an der Kasse – mit der neuen Sparkassen-App „Mobiles Bezahlen“ können die meisten Sparkassen-Kunden ab sofort mit dem Smartphone kontaktlos an der Ladenkasse zahlen – jedenfalls alle mit einem passenden Android-Smartphone. Bereits am 26. Juni startete Google Pay unter anderem mit der Commerzbank in Deutschland. Im Unterschied zu dem mobilen Bezahldienst von Google, können Sparkassenkunden in der App nicht nur ihre Kreditkarten hinterlegen, sondern auch ihre Girocard dazu verwenden, mobil und kontaktlos mit ihrem Mobiltelefon zu zahlen. Gerade einmal zwei Prozent der Verbraucher hierzulande zahlen mit dem Handy kontaktlos, wie eine Studie der Bundesbank Anfang des Jahres zeigte. Das könnte sich in Zukunft ändern, denn die App „Mobiles Bezahlen“ wird voraussichtlich von allen Sparkassen bis Ende des Jahres angeboten.

Wie funktioniert die neue Sparkassen-App?

Mit der App können Sparkassen-Kunden ihre Einkäufe direkt am Terminal an der Kasse quasi im Vorbeigehen zahlen. Möglich wird das mit Datenübertragung per Near Field Communication (NFC). Verbraucher erkennen an einem Wellensymbol an der Kasse, ob sich der Terminal zum mobilen Zahlen eignet. Überall dort, wo Kunden kontaktlos zahlen, können sie auch mobil mit der App bezahlen.

Beim Einkauf brauchen App-Nutzer einfach nur das Display ihres Smartphones aktivieren und das Gerät nah an das Terminal halten. Der Zahlvorgang wird daraufhin durch ein akustisches Signal bestätigt. Bei kontaktlosen Zahlungen per Smartphone handelt es sich um eine normale Kartenzahlung. Je nach hinterlegter Kartenart wird der Einkaufsbetrag direkt vom Konto abgebucht oder die Kreditkarte damit belastet.

Mittlerweile sind NFC-fähige Kassenterminals weit verbreitet, in Deutschland gibt es fast 400.000. Eine Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat ergeben, dass ein kontaktloser Zahlvorgang mit elf Sekunden doppelt so schnell ist wie ein Zahlvorgang mit PIN-Eingabe oder Bargeld. Genau wie bei Google Pay oder beim kontaktlosen Bezahlen mit Giro- oder Kreditkarte auch, müssen sich Verbraucher bis zu einem Betrag von 25 Euro nicht authentifizieren. Für größere Beträge ist es notwendig, dass die Kunden die Zahlung per PIN oder per Fingerabdruck über das Smartphone freigeben.

Wer kann die App nutzen und welche Gebühren fallen an?

Alle Sparkassen-Kunden mit einem Smartphone mit Android-Betriebssystem ab Version 5.0 und NFC-fähigen Smartphone können die App nutzen, sofern sie volljährige Privatkunden sind und das Online-Banking ihrer Sparkasse nutzen. iPhone-Besitzer können die App noch nicht verwenden, da Apple die entsprechende Schnittstelle in den Geräten bisher nicht freigegeben hat, vermutlich, weil das Unternehmen mit Apple Pay demnächst bald selber auf dem deutschen Markt aktiv werden will.

Laut Sparkassen und Giroverband bleibt es den einzelnen Sparkassen überlassen, ob sie für die Nutzung der App eine Gebühr verlangen. Während der Testphase beschwerten sich Kunden darüber, dass sie für die Hinterlegung ihrer Kredit- oder Girokarte 25 Cent pro Monat bezahlen müssen. Werden also beide Karten im Smartphone gespeichert, kann sich die Gebühr unter Umständen auf drei Euro pro Jahr summieren. Ob ihre Sparkasse Gebühren für die Nutzung der App erhebt, sollten Sparkassen-Kunden am besten bei ihrer Sparkasse in Erfahrung bringen.

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