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Der Krankenkassenbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung

Die gesetzlichen Krankenkassen verlangen grundsätzlich einen allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent auf das Einkommen sowie einen individuellen Zusatzbeitrag.

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Der Beitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist auf das gesamte Einkommen bis zur sogenannten Beitragsbemessungsgrenze zu zahlen. Liegt das Einkommen darüber, werden die Beiträge nur für den Teil des Einkommens berechnet, der unterhalb der Grenze liegt. Aktuell gilt eine Beitragsbemessungsgrenze von 54.450 Euro im Jahr (Stand: 2019).

In der privaten Krankenversicherung (PKV) ist dies anders: Hier zahlt jeder Versicherte einen Beitrag, der nicht von seinem Einkommen, sondern von seinem Alter und Gesundheitszustand bei Vertragsabschluss abhängt.

  1. So setzt sich der Krankenkassenbeitrag zusammen
  2. Wie hoch ist der Krankenkassenbeitrag für Arbeitnehmer?
  3. Wie hoch ist der Krankenkassenbeitrag für Selbstständige?
  4. Wie hoch ist der Krankenkassenbeitrag für Arbeitslose?
  5. Wie hoch ist der Krankenkassenbeitrag für Rentner?
  6. Gesetzliche Krankenkassen vergleichen

So setzt sich der Krankenkassenbeitrag zusammen

Der Beitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung setzt sich aus dem allgemeinen Beitragssatz sowie einem individuellen Zusatzbeitrag zusammen. Der gesetzlich festgeschriebene allgemeine Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung liegt aktuell bei 14,6 Prozent des Bruttoeinkommens bis zur Beitragsbemessungsgrenze

Die Höhe des individuellen Zusatzbeitrags bestimmen die Krankenkassen selbst. Wie hoch er ausfällt, hängt von der Finanzlage der Kasse ab. Hat die Krankenkasse ein Defizit, muss sie ihren Beitrag erhöhen.

Jedes Jahr legt der Schätzerkreis der gesetzlichen Krankenversicherung einen durchschnittlichen Zusatzbeitrag für das folgende Jahr fest. Im Jahr 2019 beträgt dieser Wert 0,9 Prozent.

Übersicht: Beitragssatz in der GKV (Stand 2019)
Allgemeiner Beitragssatz 14,6 Prozent
Durchschnittlicher Zusatzbeitrag 0,9 Prozent

Tipp: Sonderkündigungsrecht bei Anhebung

Bei einer Beitragserhöhung haben Sie ein Sonderkündigungsrecht. Sie können dann zu einer anderen Kasse wechseln, selbst wenn Sie noch keine 18 Monate bei Ihrer aktuellen Kasse versichert sind. Für die Kündigung gilt eine Frist von zwei Monaten.

Beitragsentwicklung in der gesetzlichen Krankenversicherung

Die Erhebung der Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung hat sich immer wieder verändert. Von 2011 bis einschließlich 2014 galt ein einheitlicher Beitragssatz von 15,5 Prozent. Dieser enthielt einen Sonderbeitrag von 0,9 Prozent, den die Versicherten allein tragen mussten.

Seit 1. Januar 2015 gelten dagegen der allgemeine Beitragssatz von 14,6 Prozent sowie ein kassenindividueller Zusatzbeitrag.

Krankenkassenvergleich

Aktuelle Krankenkassenbeitragssätze der bundesweit und regional geöffneten Krankenkassen im CHECK24-Vergleich (Stand:  18.12.2018).

Name Beitragssatz
actimonda Krankenkasse 15,60%
AOK Baden-Württemberg 15,60%
AOK Bayern 15,70%
AOK Bremen/Bremerhaven 15,40%
AOK Hessen 15,60%
AOK Niedersachsen 15,40%
AOK Nordost 15,50%
AOK Nordwest 15,50%
AOK Plus 15,20%
AOK Rheinland Hamburg 16,00%
AOK Rheinland-Pfalz/Saarland 15,60%
AOK Sachsen-Anhalt 14,90%
atlas BKK ahlmann 15,80%
Audi BKK 15,30%
BAHN-BKK 16,00%
BARMER 15,70%
Bertelsmann BKK 15,80%
BIG direkt gesund 15,60%
BKK 24 15,70%
BKK Achenbach Buschhütten 15,70%
BKK Akzo Nobel 15,10%
BKK Diakonie 15,70%
BKK DürkoppAdler 15,60%
BKK Euregio 15,18%
BKK exklusiv 15,59%
BKK Faber-Castell & Partner 15,25%
BKK firmus 15,20%
BKK Freudenberg 15,50%
BKK Gildemeister Seidensticker 15,80%
BKK HENSCHEL Plus 16,20%
BKK Herford Minden Ravensberg 15,60%
BKK Herkules 15,70%
BKK Linde 15,70%
BKK Melitta Plus 15,70%
BKK Mobil Oil 15,70%
BKK PFAFF 15,00%
BKK Pfalz 16,00%
BKK ProVita 15,90%
BKK Public - Partner der BKK Salzgitter 15,60%
BKK Scheufelen 15,20%
BKK Schwarzwald-Baar-Heuberg 15,30%
BKK Technoform 15,90%
BKK Textilgruppe Hof 15,50%
BKK VDN 15,90%
BKK VerbundPlus 15,30%
BKK Verkehrsbau Union (BKK VBU) 15,90%
BKK Werra-Meissner 15,70%
BKK Wirtschaft & Finanzen 15,70%
BKK ZF & Partner 15,80%
Bosch BKK 15,50%
Brandenburgische BKK 16,10%
Continentale Betriebskrankenkasse 15,90%
DAK-Gesundheit 16,10%
Debeka BKK 15,50%
DIE BERGISCHE KRANKENKASSE 15,99%
Die Schwenninger Betriebskrankenkasse 15,90%
energie-BKK 15,70%
Heimat Krankenkasse 15,70%
HEK - Hanseatische Krankenkasse 15,60%
hkk Erste Gesundheit 15,19%
IKK Brandenburg und Berlin 15,90%
IKK classic 15,80%
IKK gesund plus 15,20%
IKK Nord 15,90%
IKK Südwest 16,10%
Kaufmännische Krankenkasse KKH 16,10%
Knappschaft 15,70%
mhplus Betriebskrankenkasse 15,70%
Novitas BKK 15,95%
pronova BKK 15,80%
R+V Betriebskrankenkasse 15,50%
Salus BKK 15,55%
SECURVITA Krankenkasse 16,30%
SIEMAG BKK 16,00%
Siemens-Betriebskrankenkasse (SBK) 15,90%
SKD BKK 15,30%
TBK Thüringer Betriebskrankenkasse 15,40%
Techniker Krankenkasse (TK) 15,50%
TUI BKK 15,70%
VIACTIV Krankenkasse 16,30%
WMF BKK 15,70%

Wie hoch ist der Krankenkassenbeitrag für Arbeitnehmer?

Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen jeweils die Hälfte des allgemeinen Beitragssatzes. Das sind 7,3 Prozent des Bruttogehalts für jeden. Auch den jeweiligen Zusatzbeitrag der Krankenkasse zahlen Arbeitnehmer und Arbeitgeber ab 2019 jeweils zur Hälfte.

Beispiele: Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung für einen Arbeitnehmer*

* Beitrag zur GKV von 15,6 Prozent, ohne Beiträge zur gesetzlichen Pflegeversicherung. Stand: 2019.
Monatsgehalt (Brutto) Beitrag (Arbeitnehmer) Beitrag (Arbeitgeber)
2.500 Euro 195,00 Euro 195,00 Euro
3.000 Euro 234,00 Euro 234,00 Euro
 

Wie hoch ist der Krankenkassenbeitrag für Selbstständige?

Freiwillig gesetzlich versicherte Selbstständige zahlen einen ermäßigten Krankenkassenbeitrag von 14 Prozent. Für diesen Beitrag haben sie jedoch keinen Anspruch auf ein gesetzliches Krankengeld. Falls sie im Krankheitsfall ein Krankengeld erhalten möchten, gilt auch für sie der normale Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung von 14,6 Prozent. Sie können auch spezielle Tarife abschließen, um genau zu bestimmen, ab welchem Krankheitstag ein Krankengeld gezahlt werden soll.

Zusätzlich müssen sie den Zusatzbeitrag der Krankenkasse zahlen. Versicherungsbeiträge müssen Selbstständige auf sämtliche Einnahmen abführen – also etwa auch auf Kapitaleinkünfte.

Wichtig: Selbstständige müssen auf jeden Fall einen Mindestbeitrag zahlen: Die Krankenkasse legt mindestens Monatseinkünfte von 1.038,33 Euro (Stand: 2019) zugrunde – selbst wenn der Selbstständige weniger verdienen sollte.

 

Beispiele: Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung für einen Selbstständigen

* Beitrag zur GKV von 15,0 Prozent (1,0 Prozent Zusatzbeitrag), ohne gesetzlichen Krankengeldanspruch, ohne Beiträge zur gesetzlichen Pflegeversicherung. Stand: 2019.
Monatseinkünfte (Brutto) Beitrag
3.000 Euro 450,00 Euro
4.000 Euro 600,00 Euro
5.000 Euro 680,63 Euro (Höchstbeitrag)
 

Wie hoch ist der Krankenkassenbeitrag für Arbeitslose?

Arbeitslose müssen ihre Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung nicht selbst bezahlen.

Bei Empfängern von Arbeitslosengeld I zahlt die Bundesagentur für Arbeit den Kassenbeitrag. Dies gilt auch für den individuellen Zusatzbeitrag der Krankenkasse, bei dem der Arbeitslose versichert ist.

Für Empfänger von Arbeitslosengeld II (Hartz IV) übernimmt das Jobcenter die Krankenkassenbeiträge. Hierbei überweist das Jobcenter an den Gesundheitsfonds allerdings nicht den individuellen Zusatzbeitrag der Kasse sondern den durchschnittlichen Zusatzbeitrag.

Wie hoch ist der Krankenkassenbeitrag für Rentner?

Versicherungspflichtige Rentner zahlen in der gesetzlichen Krankenversicherung wie Arbeitnehmer nur die Hälfte des allgemeinen Beitragssatzes – also 7,3 Prozent. Die andere Hälfte übernimmt die Krankenversicherung der Rentner (KVdR). Auch den Zusatzbeitrag der Krankenkasse zahlen Rentner und gesetzliche Rentenversicherung ab 2019 jeweils zur Hälfte.

Auf Versorgungsbezüge wie eine Betriebsrente muss jedoch der volle Beitragssatz gezahlt werden. Private Einnahmen – etwa Zinsen oder Mieten – werden bei versicherungspflichtigen Rentnern nicht berücksichtigt. Auf sie müssen keine Krankenversicherungsbeiträge gezahlt werden.

 

Beispiel: Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung für einen Rentner
(versicherungspflichtig)*

* Zusatzbeitrag in Höhe von 1,0 Prozent, ohne Beiträge zur gesetzlichen Pflegeversicherung. Stand: 2019.
 
Einkünfte Monatlicher Betrag (Brutto) Beitragssatz Beitrag Rentner Beitrag KVdR
Rente 1.200 Euro 7,8 % 93,60 Euro 93,60 Euro
Betriebsrente 500 Euro 15,6 % 78,00 Euro -
Mieteinkünfte 600 Euro - - -
 
Beitrag gesamt 171,60 Euro

Kann sich ein Rentner nur freiwillig gesetzlich versichern, weil er die Vorversicherungszeiten für eine Pflichtversicherung nicht erfüllt, muss er den allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent zahlen. Der Rententräger erstattet ihm aber die Hälfte des Beitrags auf Antrag zurück.

Auf private Einkommensquellen muss ein freiwillig versicherter Rentner – anders als ein pflichtversicherter – den vollen Beitragssatz abführen.

 

Beispiel: Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung für einen Rentner
(freiwillig versichert)*

* Zusatzbeitrag in Höhe von 1,0 Prozent, ohne Beiträge zur gesetzlichen Pflegeversicherung. Stand: 2019.
Einkünfte Monatlicher Beitrag (Brutto) Beitrags-
satz
Beitrag Rentner Zuschuss
(auf Antrag)
Rente 1.200 Euro 7,8 % 93,60 Euro 93,60 Euro
Betriebsrente 500 Euro 15,6 % 78,00 Euro -
Mieteinkünfte 600 Euro 15,0 % 90,00 Euro -
 
Beitrag gesamt 261,60 Euro
 

Gesetzliche Krankenkassen vergleichen

Beispiel: Ersparnis bei der gesetzlichen KrankenversicherungDa die Zusatzbeiträge der einzelnen Krankenkassen unterschiedlich hoch sind, lohnt sich ein regelmäßiger Krankenkassenvergleich. Mit dem Beitragsrechner der gesetzlichen Krankenversicherung von CHECK24 können Sie ganz einfach überprüfen, wie hoch die Beitragssätze der einzelnen Kassen sind und wieviel Sie mit einem Wechsel sparen können. Gleichzeitig sehen Sie auf einen Blick, welche wichtigen Zusatzleistungen die Krankenkassen bieten.

Auf Wunsch können Sie gleich online einen Krankenkassenwechsel beantragen – unsere Kundenberater senden Ihnen alle notwendigen Formulare per Post und E-Mail zu.

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