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Berufsunfähigkeitsversicherung: Worauf Verbraucher beim Abschluss achten

München, 2.7.2020 | 14:49 | mst

Eine aktuelle Studie der Gothaer zeigt, worauf Verbraucher bei der Absicherung ihrer Arbeitskraft besonders achten. Ein Bonusprogramm wäre für viele attraktiv – nur wenige möchten ihre Daten allerdings mit der Versicherung teilen.
 

Besucher eines Fitness-Studios an Rudermaschinen.Fitnessstudio: Für viele Verbraucher wären Bonusprogramme attraktiv. Daten wollen aber die wenigsten teilen.
Bei der Absicherung ihrer Arbeitskraft achten Verbraucher vor allem auf eine umfassende Beratung und den Preis der Versicherung. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Studie mit rund 1.000 Erwerbstätigen im Auftrag des Versicherers Gothaer.
 
Wer seine Arbeitskraft bereits abgesichert hat – etwa mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung oder Grundfähigkeitsversicherung – hat meistens auf eine umfassende Beratung (51 % der Befragten) und eine einfache Abwicklung im Leistungsfall (40 %) geachtet. Ein günstiger Versicherungsbeitrag (33 %) und leicht verständliche Versicherungsbedingungen (32 %) waren für viele Befragten ebenfalls wichtig.
 
Wer sich bislang noch nicht versichert hat, würde bei einem Abschluss häufig auf die Abwicklung im Leistungsfall (64 %), leicht verständliche Versicherungsbedingungen (60 %) sowie einen günstigen Beitrag (54 %) achten.
 

Bonusprogramme sind attraktiv – die wenigsten wollen Daten teilen

Um eine Versicherung abzuschließen, wäre für viele Befragte (53 %) ein Bonusprogramm attraktiv, das gesundheitsbewusstes Verhalten mit Beitragserstattungen belohnt. Auch vergünstigte Mitgliedschaften in einem Fitness-Studio (32 %), Ratgeber-Apps (21 %) und kostenlose Fitness-Tracker (20 %) könnten einige zu einem Abschluss bewegen.
 
Allerdings möchten viele Befragte ihre persönlichen Gesundheitsdaten nicht der Versicherung zur Verfügung stellen. Von denjenigen, die sich für Rabatte gesundheitsbewusster verhalten würden, wäre die Mehrheit (69 %) nicht dazu bereit. Nur 11 Prozent würden ihre Daten bedenkenlos teilen, 18 Prozent hingegen nur für einen direkten finanziellen Vorteil.

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