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Berufsunfähigkeit: Jeder Zweite arbeitet nicht bis zur Rente

München, 5.7.2018 | 15:04 | are

Mehr als die Hälfte aller Erwerbstätigen scheidet vor dem offiziellen Renteneintrittsalter aus dem Berufsleben aus. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse hervor.

Senioren sitzen auf einer Bank und blicken in die Ferne.Viele Berufstätige in Deutschland werden vor dem Erreichen des offiziellen Renteneintrittsalters berufsunfähig.
Die Gründe für einen verfrühten Renteneintritt sind unterschiedlich. Jeder siebte Erwerbstätige, der früher auf dem Berufsleben ausscheidet, tut dies wegen einer Berufsunfähigkeit, Erwerbsunfähigkeit oder Schwerbehinderung. Jeder Dritte nimmt die finanziellen Einbußen in Kauf, die ein vorzeitiger Renteneintritt mit sich bringt.

Beschäftigte mit körperlich anstrengenden Berufen gehen laut dem Report besonders oft früher in Rente. Im Bau- und Holzgewerbe ist demnach das Risiko, berufs- oder erwerbsunfähig zu werden, 1,8-mal höher als im Durchschnitt. Ähnlich sieht es bei Verkehrs- und Lagerarbeitern sowie bei Berufen in der Metallerzeugung und -bearbeitung (jeweils ein 1,6-mal höheres Risiko) aus.
 

Ältere Beschäftigte nehmen häufiger Medikamente ein

Die Medikamenteneinnahme älterer Beschäftigter lässt zudem darauf schließen, dass sie nicht nur häufiger körperliche Erkrankungen, sondern auch psychische Probleme haben. Mit 665 Tagesdosen im Jahr erhielten ältere Erwerbstätige im Jahr 2017 fast dreimal so viele Arzneimittel wie der Durchschnitt (245 Tagesdosen). Am häufigsten nahmen die 60- bis 64-Jährigen Herz- und Kreislaufmedikamente ein – diese Mittel machten 344 Tagesdosen aus.

Auch bei Antidepressiva und weiteren Medikamenten für das Nervensystem zeigten sich große Unterschiede zwischen den Altersgruppen. Während die 60- bis 64-jährigen Arbeitnehmer im Schnitt 34 Tagesdosen im Jahr einnahmen, lag der Durchschnitt über alle Altersgruppen hinweg bei lediglich knapp 22 Dosen.

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