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Naturgefahrenreport 2018: Sturm und Hagel verursachten 90 Prozent der Schäden

München, 9.10.2018 | 12:37 | whe

Knapp drei Milliarden Euro Schäden sind den Sach- und Kfz-Versicherern im Jahr 2017 durch Naturgefahren entstanden. Mit 2,6 Milliarden Euro entfallen rund 90 Prozent davon auf Sturm- und Hagelschäden. Das zeigt der aktuelle Naturgefahrenreport des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Ein durch Sturm umgeknickter Baum blockiert einen Gehweg.Sturm und Hagel haben 2017 die meisten Schäden verursacht.
Mit Schäden durch Naturgefahren in Höhe von 2,9 Milliarden Euro hat sich der Wert 2018 im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöht: 2016 lag der Gesamtschaden noch bei 2,5 Milliarden Euro. Mit 2,6 Milliarden Euro entfällt der größte Anteil dabei auf Schäden, die durch Sturm und Hagel entstanden sind. Im Vorjahr lag dieser Betrag bei 1,6 Milliarden Euro. Der Anteil von Sturm- und Hagelschäden am Gesamtschadensvolumen hat sich somit von 65 auf 90 Prozent erhöht.  
 
Sowohl für die Sachversicherer (1,7 Milliarden Euro) als auch für die Kfz-Versicherungen (850 Millionen Euro) waren Sturm- und Hagelschäden 2017 die größten Schadensverursacher. Elementar- und Überschwemmungsschäden machten hingegen einen eher geringen Anteil am Gesamtschaden aus.
 
Gegen Sturm und Hagel als höchstes Schadensrisiko sind die meisten Hausbesitzer (93 Prozent) versichert. Eine Elementarversicherung, die auch Schäden durch Starkregen und Überschwemmungen abdeckt, leisten sich hingegen lediglich 41 Prozent.

GDV prognostiziert auch für 2018 hohe Schäden durch Stürme

Der GDV prognostiziert, dass auch im Jahr 2018 die meisten Schäden durch Stürme verursacht werden. Bereits im Winter 2017/2018 haben Stürme wie Friederike und Burglind mehr als die Hälfte aller Schäden durch Naturgefahren verursacht. „Wir gehen davon aus, dass 2018 in die Liga der fünf schwersten Sturmjahre der letzten 20 Jahre fallen wird", so GDV-Präsident Wolfgang Weiler.

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