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Wechsel und Kündigung

Ein Wechsel hat viele Nachteile

Bevor Sie einen Wechsel der Sterbegeldversicherung vornehmen, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass bei einem neuen Anbieter gegebenenfalls eine erneute Gesundheitsprüfung erforderlich wird. Außerdem fallen in der Regel auch erneute Vertrags- und Verwaltungskosten an.

Der Versicherungsbeitrag berechnet sich unter anderem anhand des Alters des Antragstellers. Da Sie älter sind als beim Abschluss einer bestehenden Vorversicherung, müssen Sie bei manchen Anbietern nun von vorneherein mit höheren Kosten rechnen. Rein finanziell lohnt sich ein Wechsel der Versicherung daher nicht. Bevor Sie sich zu diesem Schritt entschließen, sollten Sie sich unbedingt mit unserem Kundenservice in Verbindung setzen.

Haben Sie sich dennoch für einen Wechsel entschieden und den passenden Versicherungsschutz gefunden, sollten Sie sich ein verbindliches Angebot zukommen lassen. Achten Sie beim Versicherungswechsel darauf, dass die Kündigung rechtzeitig erfolgt und der neue Vertrag nahtlos an den alten anschließt. Andernfalls zahlen Sie unnötigerweise für zwei Versicherungen oder sind für eine Übergangszeit nicht versichert. Die genauen Kündigungsmodalitäten sind in Ihrem Versicherungsvertrag aufgeführt.

Wie Sie bei einer Kündigung vorgehen

Die Kündigung der Sterbegeldversicherung ist in der Regel jederzeit zum Ende einer Versicherungsperiode möglich. Diese Periode ist oftmals von der vereinbarten Zahlweise des Versicherungsbeitrags abhängig – also monatlich, quartalsweise oder jährlich – und bestimmt somit auch die Kündigungsfrist.

Manche Gesellschaften sehen beispielsweise die Möglichkeit einer Kündigung zum Ende eines Kalenderquartals vor, wobei die Benachrichtigung bereits drei Monate vorher, also spätestens zum Ende des vorherigen Quartals, erfolgen soll. Bei anderen Versicherern hingegen beträgt die Kündigungsfrist beispielsweise lediglich einen Monat – entweder zu jedem beliebigen Zeitpunkt oder zum Ende des laufenden Versicherungsjahres. Welche Kündigungsfrist für Ihren Tarif zutrifft, lesen Sie am besten in den Versicherungsbedingungen nach.

Die Kündigung muss stets schriftlich erfolgen. Ein Musterformular für die Kündigung können Sie unentgeltlich bei uns herunterladen. Es ist nicht nötig, einen Grund für die Vertragskündigung anzugeben. Um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen, schicken Sie Ihre Kündigung am besten per Einschreiben mit Rückschein an die Versicherungsgesellschaft. Dadurch ist gewährleistet, dass Sie bei Bedarf – etwa bei Unstimmigkeiten mit dem Versicherungsunternehmen – einen Nachweis über die fristgerecht eingereichte Kündigung haben.

Unter bestimmten Umständen können Sie außerdem von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. Erhöht sich zum Beispiel durch eine Vertragsänderung die Prämie um mehr als zehn Prozent, kann der Vertrag innerhalb von vier Wochen nach Erhalt der Mitteilung vom Versicherungsnehmer fristlos gekündigt werden. Die Sonderkündigung sollten Sie innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt des Schreibens über die Beitragsanhebung einreichen. Nutzen Sie auch hierzu am besten ein Einschreiben mit Rückschein.

Auszahlung des Rückkaufswertes

Da die Sterbegeldversicherung zu den Lebensversicherungen gehört, gibt es bei ihr im Falle einer Kündigung auch einen Rückkaufswert. Im Vertrag oder den dazugehörigen Unterlagen sind nicht nur die genauen Kündigungsmodalitäten aufgeführt, sondern oftmals auch Rückkaufswerttabellen oder Berechnungen des Rückkaufswertes.

Prinzipiell wird der Rückkaufswert gemäß § 169 Absatz 3 bis 5 des Versicherungsvertragsgesetzes berechnet und an den Versicherungsnehmer ausbezahlt. Neben dem Rückkaufswert erhält dieser in der Regel auch erwirtschaftete Überschüsse. Die Höhe des Rückkaufswertes ist von verschiedenen Bedingungen abhängig. Daher sollten Sie unbedingt Ihren Vertrag prüfen und gegebenenfalls mit Ihrem Versicherer Rücksprache halten.

Die ausbezahlten Leistungen zu Lebzeiten sind allerdings einkommenssteuerpflichtig und der Rückkaufswert, vor allem in der Anfangszeit, äußerst gering. Daher lohnt sich finanziell meist weder eine Kündigung noch ein Wechsel der Versicherung. Oft ist jedoch eine teilweise Kündigung zur Kapitalentnahme, eine Beitragsfreistellung oder eine Umwandlung der Versicherung möglich.

Tipp: Bevor Sie etwas unternehmen, kontaktieren Sie bitte unseren Kundenservice. Unsere Berater stehen Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung, um gemeinsam die für Sie optimale Lösung zu finden.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.