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Stiftung Warentest: Teure Risikolebensversicherungen kosten dreimal so viel

München, 16.5.2017 | 11:39 | mst

Ein Preisvergleich vor Abschluss einer Risikolebensversicherung lohnt sich: Laut Stiftung Warentest kosten teure Verträge dreimal so viel wie günstige Tarife.
 

Mutter und Vater mit Kind am LaptopVerbraucher sollten vor einem Abschluss die Versicherungsbeiträge vergleichen.
Stiftung Warentest rät vor dem Abschluss einer Risikolebensversicherung zu einem Preisvergleich. In einer aktuellen Untersuchung für die Zeitschrift Finanztest haben die Tester die Tarife von insgesamt 40 Versicherern ausgewertet.
 
Dabei ergaben sich große Preisunterschiede zwischen den einzelnen Tarifen: Teure Verträge kosten demnach rund dreimal so viel wie günstige, ohne entscheidende Vorteile zu bieten.
 
Daher sollte laut Stiftung Warentest der Preis das ausschlaggebende Kriterium bei der Auswahl sein. Erst danach sollten Kunden auf Unterschiede bei den Versicherungsbedingungen achten.
 

Raucher zahlen dreimal so viel

Raucher zahlen nach den Ergebnissen oft bis zu dreimal so viel wie Nichtraucher. Die meisten Versicherer stufen dabei Kunden, die seit einem Jahr nicht mehr rauchen, als Nichtraucher ein.
 
Als Faustregel für die Höhe der Versicherungssumme empfehlen die Tester, das Drei- bis Fünffache des Brutto-Jahreseinkommens abzusichern. Noch besser sei es allerdings, den Geldbedarf im Todesfall individuell zu kalkulieren. Dazu sollten Verbraucher akribisch genau die Einnahmen und Ausgaben im Todesfall der versicherten Person bestimmen.
 
Für Familien sollte die Versicherung in der Regel eine Laufzeit von 15 bis 25 Jahren haben – so lange, bis die Kinder finanziell auf eigenen Beinen stehen.

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