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Rürup-Rente: Institut bewertet Rürup-Rente als lukrative Altersvorsorge

München, 12.12.2019 | 16:31 | mst

Ein Institut hat insgesamt 90 Tarife der Rürup-Rente untersucht. Die Tester halten Rürup-Verträge für eine lukrative Vorsorge für Besserverdiener – die Förderung wirke wie ein Hebel auf die Rendite.
 

Arbeitnehmer sitzt im Büro an seinem Laptop.Arbeitnehmer im Büro: Gutverdiener können bei Rürup von Steuervorteilen profitieren.
Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) hat aktuelle Rürup-Rentenverträge geprüft. Insgesamt nahm das IVFP 90 Tarife von 38 Versicherungsgesellschaften unter die Lupe. Die Tester unterteilten die Tarife in folgende Kategorien: klassische Tarife, Klassik Plus, fondsgebundene Tarife mit und ohne Garantie sowie Indexpolicen.

Nach Ansicht des IVFP überzeugen Rürup-Verträge – auch als Basisrenten bezeichnet – grundsätzlich durch die steuerlichen Vorteile. Die staatliche Förderung wirke wie ein Hebel auf die Rendite und könne gerade in der Niedrigzinsphase sehr lukrativ sein. In diesem Jahr können 88 Prozent der Beiträge zu einer Rürup-Rente von der Steuer abgesetzt werden. Dieser Anteil steigt bis zum Jahr 2025 in Schritten von zwei Prozentpunkten auf dann 100 Prozent.

IVFP: Rürup ist für viele Besserverdiener lukrativ

Für das Institut ist es unverständlich, dass die Zahl der Rürup-Verträge dennoch nur langsam steige. „Die Basisrente lohnt sich zunehmend und ist für viele Personen mit höherem Einkommen ein lukratives Instrument, die Altersvorsorge aufzubauen“, sagte Michael Hauer, Geschäftsführer des IVFP. Sie sei eine sehr attraktive, renditeoptimierte Altersvorsorgelösung für Gutverdiener und insbesondere auch deren Ehepartner.

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