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Rentenversicherung: 2021 werden die Renten im Westen nicht erhöht

München, 23.3.2021 | 12:36 | mst

Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise haben Auswirkungen auf die gesetzliche Rente: 2021 bleibt im Westen die übliche Erhöhung der Rente aus – das erste Mal seit zehn Jahren. Im Osten gibt es nur eine Mini-Anpassung.
 

Älterer Mann spricht im Supermarkt mit einer Kassiererin.Keine Erhöhung - die Rentner im Westen gehen 2021 leer aus.
Die Anhebung der gesetzlichen Rente fällt dieses Jahr weitgehend aus. Das hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) mitgeteilt und damit eine Schätzung der Rentenversicherung vom November letzten Jahres bestätigt.
 
Demnach bleibt der Rentenwert für Westdeutschland ab dem 1. Juli unverändert bei 34,19 Euro. In den neuen Bundesländern ergibt sich durch die Anpassung der Renten eine Mini-Erhöhung von 0,72 Prozent auf 33,47 Euro. Der Rentenwert ist entscheidend für die Höhe der monatlichen Rente. Je nach Anzahl der Rentenpunkte, die ein Versicherter erworben hat, berechnet sich daraus die Rentenhöhe.
 
Dass die sonst übliche Erhöhung in der Rentenversicherung ausbleibt, liegt an den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie. Es ist das erste Mal seit 2010, dass eine Erhöhung ausfällt. Damals gab es nach der Finanzkrise eine Nullrunde für ganz Deutschland.
 
„Im vergangenen Jahr 2020 konnten die Rentnerinnen und Rentner noch mit einer deutlichen Rentensteigerung von der guten Lohnentwicklung des Jahres 2019 profitieren, obwohl die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bereits von den negativen Folgen der Covid-19-Pandemie betroffen waren“, sagte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD). Zeitverzögert wirke sich die Krise nun auch auf die Rentenanpassung aus.

Die Löhne sind im letzten Jahr gesunken

Die Höhe der gesetzlichen Rente bemisst sich an der Entwicklung der Gehälter in Deutschland. Diese waren im letzten Jahr mit -2,34 Prozent rückläufig.
 
Zudem wird mit einem Nachhaltigkeitsfaktor berücksichtigt, wie das aktuelle Verhältnis von Rentnern zu Beitragszahlern ausfällt. Auch hier gab es einen Rückgang um 0,92 Prozent.
 
Rein rechnerisch hätte die gesetzliche Rente damit um rund 3,25 Prozent abgesenkt werden müssen. Dies verhindert jedoch die gesetzlich verankerte Rentengarantie.

Anpassung der Rente im Osten

Die Renten im Osten werden bis zum Jahr 2024 schrittweise an das Niveau im Westen angepasst. Durch die Erhöhung des Rentenwerts auf 97,9 Prozent des West-Werts ergibt sich in diesem Jahr für die Rentner im Osten unter dem Strich noch eine kleine Erhöhung.
 
„Auch und insbesondere in Krisenzeiten wie der aktuellen Covid-19-Pandemie können sich die Rentnerinnen und Rentner auf die gesetzliche Rente verlassen“, sagte Heil.

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