Meine Listen
Merkzettel
Ihr Merkzettel ist leer.
Warenkorb Shopping
Ihr Warenkorb ist leer.
089 - 24 24 12 65 Hilfe und Kontakt
Ihre persönliche Versicherungsberatung
089 - 24 24 12 65

Montag - Freitag von 8:00 - 20:00 Uhr

 

Gerne kontaktieren Sie uns per E-Mail:
rente@check24.de

Sie sind hier:
Zu teuer versichert?

Mit unserem kostenlosen Vertrags-Check überprüfen wir Ihre bestehenden Versicherungen und zeigen Ihnen Sparpotenzial und Optimierungsmöglichkeiten.

mehr erfahren »
Sie möchten beraten werden?

Unsere Experten stehen Ihnen telefonisch täglich von 8:00 - 20:00 Uhr zur Verfügung.

089 - 24 24 12 72rente@check24.de

Private Rentenversicherung Lexikon

Buchstabe A

Ablaufleistung der privaten Rentenversicherung

Unter der Ablaufleistung der privaten Rentenversicherung versteht man den Betrag, der am Ende der Laufzeit dem Versicherten zur Verfügung steht. Diese Ablaufleistung setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Dies ist zum einen die garantierte Ablaufleistung, die von der Versicherung bereits bei Vertragsabschluss garantiert wird. Weiterhin haben Versicherte Anspruch auf einen Teil der von der Versicherung erwirtschafteten Rendite, den Überschüssen. Die Höhe dieser Überschüsse wird grundsätzlich nicht garantiert, sie richtet sich zum einen nach der Börsenlage und zum anderen nach dem allgemeinen Zinsniveau.

Altersgrenze

Um Altersrente zu beziehen, ist neben der Erfüllung einer bestimmten Wartezeit auch das Erreichen der Altersgrenze notwendig. Die aktuelle Altersgrenze für die Regelrente liegt derzeit bei 67 Jahren. Mit dem Rentenversicherungs-Anpassungsgesetz, welches im April 2007 beschlossen wurde, wurde die Altersgrenze stufenweise von 65 auf 67 Jahren angehoben. Für langjährig Versicherte beträgt die Altersgrenze 63 Jahre, doch auch sie wird stufenweise auf 65 Jahre angehoben.

Buchstabe B

Beitragsrückgewähr

Die Beitragsrückgewähr stellt eine Todesfallleistung der privaten Rentenversicherung dar. Wenn der Versicherungsnehmer vor Rentenbeginn („Aufschubzeit“) sterben sollte, werden bei einigen Tarifarten der privaten Rentenversicherung die bereits geleisteten Beiträge den Erben zurückerstattet. Die Beitragsrückgewähr ist nicht selbstverständlich, da die private Rentenversicherung eigentlich eine Risikoversicherung auf das Erreichen des Rentenalters ist und somit nicht wie eine Kapitallebensversicherung angesehen werden kann.

Die Rückgewähr der bereits geleisteten Beiträge hängt von der Art der abgeschlossenen Rentenversicherung ab. Hierbei unterscheidet man folgende Formen:

Die Beitragsrückgewähr bei der aufgeschobenen fondsgebundenen Rentenversicherung sieht vor, dass die eingezahlten Beiträge im Todesfall des Versicherten vor Rentenbeginn an die Erben ohne Beitragsteile für Zusatzversicherungen zurückerstattet werden.

Bei aufgeschobenen Rentenversicherungen werden die bereits geleisteten Beiträge ohne Beitragsteile für Zusatzversicherungen und darüber hinaus das bis dahin entstandene Überschussguthaben an die Erben zurückgezahlt, wenn die versicherte Person vor Erreichen des Rentenbeginns ableben sollte.

Im Fall der sofort beginnenden Rente wird in der Regel das eingezahlte Kapital als Einmalbetrag an die Hinterbliebenen des Versicherungsnehmers erstattet. Bereits geleistete Renten werden abgezogen.

Wenn der Versicherte, der eine private Rente mit laufender Rentenzahlung vereinbart hatte, während der Rentengarantiezeit stirbt, wird die Rente bis zum Ende dieser Garantiezeit an die Angehörigen ausgezahlt.

Buchstabe D

Dynamik

Die Dynamik bezeichnet die regelmäßige jährliche Erhöhung der Beiträge sowie der Leistungen aus der privaten Rentenversicherung. Sie wird in der Regel bei jedem Abschluss einer Versicherung in den Vertrag integriert, um die Inflation auszugleichen. Je nach Wunsch des Versicherten kann ein bestimmter Prozentwert vereinbart werden. Auch wenn eine Dynamik vereinbart wurde, kann der Versicherte der Erhöhung widersprechen, und zwar meist in zwei aufeinander folgenden Jahren. Erst ein Widerspruch im dritten Jahr schließt künftige Erhöhungen für immer aus.

Buchstabe E

Entgeltumwandlung

Die Entgeltumwandlung bezeichnet eine Umwandlung von Arbeitslohn, um hiermit die private Altersvorsorge zu sichern. Seit einigen Jahren haben Arbeitnehmer grundsätzlich einen Anspruch auf Entgeltumwandlung. Durch die Entgeltumwandlung wird Bruttoeinkommen direkt in eine Rentenversicherung oder eine Pensionskasse gezahlt. Arbeitnehmer müssen hierfür bis zu einer bestimmten Höchstgrenze keine Sozialabgaben leisten, wodurch der effektive Beitrag sinkt. Die häufigste Form der Entgeltumwandlung nutzt eine Direktversicherung, bei welcher der Arbeitgeber Versicherungsnehmer und der Arbeitnehmer die versicherte Person ist.

Buchstabe F

Fondsgebundene Rentenversicherung

Bei einer fondsgebundenen Rentenversicherung werden die Beiträge des Versicherungsnehmers in einen Fonds investiert, und nicht, wie bei der klassischen Versicherung, zu sehr geringen Zinsen angelegt. Der Vorteil der fondsgebundenen privaten Rentenversicherung ist in erster Linie die Aussicht auf höhere Erträge. Zwar bieten Investmentfondsanlagen grundsätzlich auch das Risiko von Kursverlusten, durch die meist lange Anlagedauer von zwanzig Jahren oder mehr kann dieses Risiko aber deutlich verringert werden. Somit lohnt sich eine fondsgebundene private Rentenversicherung vor allem für junge Menschen, die eine lange Ansparzeit vor sich haben.

Buchstabe G

Generationenvertrag

Der Generationenvertrag bezeichnet keinen konkreten Vertrag an sich, sondern den gesellschaftlichen Konsens zur Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung. Hierbei finanzieren die sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten die Bezahlung der laufenden Renten, indem sie Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung leisten. Die heutigen Beitragszahler haben gleichzeitig Anspruch auf eine Altersrente, die dann wiederum die heutige Kindergeneration finanziert. Durch den demografischen Wandel in Deutschland mit einer immer älter werdenden Bevölkerung gerät der Generationenvertrag jedoch unter Druck. Die private Vorsorge in Form einer privaten Rentenversicherung wird daher immer wichtiger.

Buchstabe R

Rentengarantiezeit

Im Zusammenhang mit einer privaten Rentenversicherung ist oftmals von der Vereinbarung einer Rentengarantiezeit die Rede. Damit garantiert die Versicherung, die Rente für einen festgelegten Zeitraum zu zahlen, selbst wenn der Versicherungsnehmer noch vor Ablauf dieser Zeit versterben sollte. In diesem Fall wird die Rente an die Erben ausbezahlt.

Abhängig vom Versicherungsunternehmen kann dieser Zeitraum zwischen fünf und 25 Jahre betragen. Allerdings dauert die Rentengarantiezeit nicht lebenslang, sondern nur bis zum Ablauf der vereinbarten Frist. Der Versicherungsnehmer hat die Möglichkeit, auf die Rentengarantiezeit zu verzichten. Dies wird üblicherweise gemacht, wenn der Versicherte entweder nichts vererben möchte oder überhaupt keine Erben hat. Fällt eine Rentengarantiezeit weg, wird eine höhere Rente durch das Versicherungsunternehmen ausgezahlt.

Rentenniveau

Unter dem Rentenniveau versteht man das Verhältnis der Nettorente zum Nettodurchschnittseinkommen der Bevölkerung. Um die Nettorente ermitteln zu können, wird ein Standardrentner mit 45 Versicherungsjahren und einem durchschnittlichen Einkommen zugrunde gelegt. Noch im Jahr 2005 lag das Rentenniveau bei 52,6 Prozent des Nettolohns. Durch die Rentenreform wird dieses Niveau jedoch stufenweise abgesenkt, sodass das Rentenniveau im Jahr 2030 nur noch etwa 44,5 Prozent des letzten Nettolohns betragen wird. Die Differenz wird als Rentenlücke bezeichnet, die etwa durch eine private Rentenversicherung abgedeckt werden kann.

Unter der Ablaufleistung der privaten Rentenversicherung versteht man den Betrag, der am Ende der Laufzeit dem Versicherten zur Verfügung steht. Diese Ablaufleistung setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Dies ist zum einen die garantierte Ablaufleistung, die von der Versicherung bereits bei Vertragsabschluss garantiert wird. Weiterhin haben Versicherte Anspruch auf einen Teil der von der Versicherung erwirtschafteten Rendite, den Überschüssen. Die Höhe dieser Überschüsse wird grundsätzlich nicht garantiert, sie richtet sich zum einen nach der Börsenlage und zum anderen nach dem allgemeinen Zinsniveau.

Riester-Rente

Seit dem Jahr 2002 fördert der Staat durch die Riester-Förderung den Aufbau einer privaten Altersvorsorge. Anspruch auf die Förderung haben vor allem Pflichtversicherte in der gesetzlichen Rentenversicherung, da sich ihr Rentenniveau in den kommenden Jahren weiter verringern wird. Die Förderung der Riester-Rente beträgt seit 2018 175 Euro Grundzulage pro Person. Für jedes Kind, für das Kindergeld bezogen wird, werden zusätzlich 185 Euro Kinderzulage gewährt. Für ab dem Jahr 2008 geborene Kinder beträgt die Kinderzulage 300 Euro. Um die Förderung der Riester-Rentenversicherung zu erhalten, muss ein entsprechend zertifizierter Vertrag abgeschlossen werden. Darüber hinaus müssen mindestens vier Prozent des Vorjahresbruttoeinkommens pro Jahr eingezahlt werden, um die vollen Zulagen zu erhalten. Die Zulagen zählen hierbei mit. Der maximale Beitrag inklusive der Zulagen, der eingezahlt werden kann, beträgt 2.100 Euro im Jahr.