Das Hypercar kommt

Mercedes baut den AMG One in Serie

aktualisiert am 01.10.2018
Foto: Daimler

Mercedes bringt sein Hypercar AMG One auf die Straße. 2019 wird der Supersportwagen an die erlauchte wie betuchte Kundschaft ausgeliefert.

Im vergangenen Jahr war das limitierte Modell auf der Frankfurter Automobilmesse IAA – damals noch als Studie.

Design und Technik stammen aus der Formel 1. Mercedes hat nur das Nötigste verändert, um für den Boliden die Straßenzulassung zu bekommen.

Was kostet der AMG One?

Etwa drei Millionen Euro kostet ein AMG One. Dafür dürfen sich die Insassen dann wie Lewis Hamilton auf Dienstfahrt fühlen.

Die 350 km/h-Schallmauer soll das Modell locker knacken. Das ist bei 1.100 PS Systemleistung auch keine Kunst.

Das Haupttriebwerk sitzt mit Heck. Der V6-Motor gleicht dem Formel 1-Aggregat. Er ist lediglich robuster ausgelegt, damit er länger als ein paar Rundkurs-Runden durchhält.

Vier Elektromotoren an den Rädern machen den AMG One zum Elektro-Hybrid-Flitzer. Doch ökologisch ist an dem Konzept nichts. Die Motoren-Kombination dient allein dem Zweck, das Auto zum ultimativen Sportwagen schlechthin zu machen.

So ist Leistung vom Stand weg garantiert. Der Sprint von 0 auf 200 km/h soll in unter sechs Sekunden erledigt sein.

Rein elektrische Reichweite

Rein elektrisch fahren kann der hellste Stern am Mercedes-Firmament auch, wenn auch nur für maximal 25 Kilometer.

Wie sieht das Mercedes Hypercar aus?

Die brachiale Fahrleistung spiegelt sich im Design wider. Der AMG One ist eine im Windkanal optimierte Flitzer.

Auf dem Dach sitzt eine Luftansaughutze. Aufstellbare Kiemen in der Motorhaube sollen das Kraftpaket zusätzlich auf den Asphalt pressen.

Geradezu prollig – mit fettem, zentralem Mittelauspuffrohr und riesigem Heckspoiler – präsentiert sich das Heck.

Nüchtern ist hingegen das Wageninnere: Kein Komfort, den Leder, keine Holz. Stattdessen gibt es harte Karbon-Rennschalen, ein nahezu eckiges Rennlenkrad und zwei fest eingebaute Tablets als Instrumente.

Modell ist schon vergriffen

Wer sich den AMG One jetzt sichern will, den müssen wir leider enttäuschen. Schon jetzt gibt es für die 257 verfügbaren Fahrzeuge vier Mal so viele Vorbestellungen.

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Sascha Rhode

Redakteur Sascha Rhode

Schreibt, seit er lesen kann. Seit 2012 ist er für CHECK24 auf Mission Kfz unterwegs. Privat steht er auf altes Eisen – auf vier wie zwei Rädern.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.
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