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Berufsunfähigkeitsversicherung: Versicherungen bewilligen Großteil der Leistungsanträge

München, 26.11.2018 | 12:54 | whe

Ein Antrag auf Leistung bei Berufsunfähigkeit wird in gut drei von vier Fällen von den Versicherungen bewilligt. Das geht aus aktuellen Zahlen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor.

Junges Paar unterschreibt einen Vertrag.Drei von vier Leistungsanträgen werden bewilligt.
Laut GDV bewilligen Versicherungen in 78 Prozent der Fälle Anträge auf eine Leistung bei Berufsunfähigkeit. Die Anerkennungsrate bleibt damit im Vergleich zum Vorjahr konstant.

Wurde ein Antrag bewilligt, dauert es im Schnitt 110 Tage, bis der Versicherte die vertraglich vereinbarte Rente erhält. Allein 65 Tage dauert es, bis alle notwendigen Unterlagen vom Versicherten eingereicht werden, zusätzlich vergehen durchschnittlich weitere 22 Tage, bis der ärztliche Befund vorliegt. Sind alle Dokumente bei der Versicherung eingegangen, vergehen im Schnitt zehn Tage bis zur endgültigen Entscheidung über die Leistungsauszahlung.

Die durchschnittliche Leistung, die Versicherte pro Jahr erhalten, ist um knapp zwei Prozent von 7.551 Euro (2015) auf 7.686 Euro (2016) gestiegen. Neu abgeschlossene Berufsunfähigkeitsversicherungen umfassen im Durchschnitt eine jährliche Leistung in Höhe von 10.607 Euro.

Vielfältige Gründe für Nichtbewilligung der Leistungen

Lehnt die Versicherung einen Antrag auf Leistung ab, liegt dies zu 43 Prozent daran, dass der vereinbarte Grad der Berufsunfähigkeit des Versicherten nicht erreicht wurde. In 15 Prozent der Fälle meldet sich der Kunde nach Antragstellung nicht mehr bei der Versicherung – beispielsweise, weil sich sein Gesundheitszustand in der Zwischenzeit verbessert hat.
 
Andere Gründe für die Ablehnung der Leistung sind Verletzungen der vorvertraglichen Anzeigepflicht – beispielsweise wenn ein Kunde Vorerkrankungen bei Vertragsabschluss verschwiegen hat. Auch Betrugsfälle sowie Ausschlussklauseln können zur Ablehnung eines Antrags führen.

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