Sie sind hier:
Kostenlose Beratung

Mo. bis Fr. 8:00 - 20:00 Uhr

089 - 24 24 12 66bu@check24.de
Zu teuer versichert?

Mit unserem kostenlosen Vertrags-Check überprüfen wir Ihre bestehenden Versicherungen und zeigen Ihnen Sparpotenzial und Optimierungsmöglichkeiten.

mehr erfahren »

Ihre Vorteile bei CHECK24

  • Exklusive Sondertarife
  • Direkter Schutz durch Online-Abschluss
  • Unverbindliches, kostenloses Angebot per Post

Warum ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll?

Im Schnitt wird jeder vierte Erwerbstätige im Laufe seines Berufslebens berufsunfähig. Daher ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung praktisch für jeden sinnvoll, der von seinem Erwerbseinkommen lebt.

Die meisten Menschen sind auf ihr Arbeitseinkommen angewiesen. Fällt das Einkommen nach einem Unfall oder einer Krankheit weg, ist ansonsten der gewohnte Lebensstandard in Gefahr.

Nur noch geringe staatliche Leistungen

Staatliche Leistungen für den Fall einer Berufsunfähigkeit gibt es für Jüngere, die nach dem 1. Januar 1961 geboren wurden, nicht mehr. Arbeitnehmer erhalten nur noch eine geringe gesetzliche Erwerbsminderungsrente, wenn sie überhaupt keinen Beruf mehr ausüben können. Der aktuelle Beruf spielt für die Prüfung dabei gar keine Rolle – ein Ingenieur würde etwa keine Rente erhalten, falls er noch als Pförtner arbeiten könnte.

Um Anspruch auf die volle Erwerbsminderungsrente zu haben, muss man gesundheitlich zudem so eingeschränkt sein, dass man nur noch weniger als drei Stunden täglich arbeiten kann – eine sehr hohe Hürde.

Die gesetzliche Rentenversicherung lehnt daher im Schnitt jeden zweiten Antrag auf eine Erwerbsminderungsrente ab.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung sichert das Einkommen ab

Um sich vor den finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit zu schützen, benötigt man eine private Berufsunfähigkeitsversicherung.

Wenn Sie Ihren Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben können, zahlt die Versicherung eine monatliche Rente in der vereinbarten Höhe aus. Damit sind Sie und Ihre Familie für den Fall der Fälle finanziell abgesichert.

Damit der Versicherungsschutz im Ernstfall ausreicht, sollten Sie die Höhe der versicherten Rente sowie die Laufzeit des Vertrags an Ihre Bedürfnisse anpassen.

Beispiele: Darum ist eine BU-Versicherung so wichtig

Warum eine BU-Versicherung sinnvoll ist, erläutern wir im Folgendem für wichtige Berufsgruppen.

  • Auszubildende (Azubis)
    Auszubildende sind in der Regel wie normale Arbeitnehmer über die gesetzliche Rentenversicherung abgesichert. Nach einem Arbeitsunfall oder einer Berufskrankheit haben sie bereits von Anfang an Ansprüche auf eine Erwerbsminderungsrente.

    Können sie allerdings nach einem Freizeitunfall oder einer anderen Krankheit nicht mehr arbeiten, müssen sie eine Wartezeit von fünf Jahren erfüllen, um Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente haben. Die staatlichen Leistungen sind zudem gering, sodass Azubis am besten gleich zum Ausbildungsstart eine private BU-Versicherung abschließen.
  • Studenten
    Studenten sind – anders als Azubis – in der Regel nicht einmal über die gesetzliche Rentenversicherung abgesichert. Sie sollten daher frühzeitig für das Risiko einer Berufsunfähigkeit vorsorgen. Selbst wenn sie ihren angestrebten Beruf aus gesundheitlichen Gründen gar nicht ausüben können, sind sie damit geschützt.
  • Schüler
    Bereits für Schüler kann der Abschluss einer BU-Versicherung sinnvoll sein. Haben sie keine gesundheitlichen Probleme, können sie sich günstig versichern. Sollten sie später einen handwerklichen Beruf ergreifen, steigen sie als Schüler zu deutlich günstigeren Beiträgen ein.

    Allerdings sollten Eltern darauf achten, dass der Vertrag gute Nachversicherungsgarantien bietet und es sich nicht nur um eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung handelt.
  • Angestellte und Arbeiter
    Normale Arbeitnehmer – Angestellte oder Arbeiter – zahlen in die gesetzliche Rentenversicherung. Nach der Wartezeit haben sie damit Anspruch auf eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente.

    Die Zugangskriterien hierfür sind jedoch hoch und die Leistungen vergleichsweise gering. Zudem zählt die berufliche Qualifikation nicht. Um ihren Lebensstandard bei einer Berufsunfähigkeit halten zu können, müssen Angestellte daher privat vorsorgen.
  • Selbstständige und Freiberufler
    Selbstständige zahlen meist nicht in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Dann haben sie keinen Anspruch auf eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente.

    Freiberufler sind zwar häufig über ein Versorgungswerk versichert, aber der Schutz bei Berufsunfähigkeit ist häufig strikt geregelt. Ärzte erhalten beispielsweise meist erst dann eine Leistung, wenn sie ihren Beruf aufgeben müssen. Auch sie sollten daher einen ergänzenden, privaten Schutz abschließen.
  • Beamte
    Beamte sind über den Staat deutlich besser abgesichert als private Arbeitnehmer. Allerdings sind Berufsanfänger – Beamte auf Probe oder Widerruf – in den ersten Jahren nur unzureichend geschützt.
    Die Höhe der Versorgung steigt erst mit zunehmender Dienstzeit. Beamte sollten daher eine spezielle BU-Versicherung abschließen, die sie gegen das Risiko einer Dienstunfähigkeit absichert.

75 Prozent des Netto-Einkommens als Rente vereinbaren

Verbraucherschützer empfehlen, rund 75 Prozent des Netto-Einkommens als monatliche Rente für den Fall einer Berufsunfähigkeit abzusichern. Wer beispielsweise 2.000 Euro netto verdient, sollte eine Monatsrente von 1.500 Euro vereinbaren.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sollte im Idealfall während des gesamten Erwerbslebens schützen. Daher sollte der Vertrag möglichst eine Laufzeit bis zum gesetzlichen Rentenalter von derzeit 67 Jahren haben. Endet die Versicherung vor Beginn der Altersrente, müssten Sie bei einer Berufsunfähigkeit die Zeit bis zur Rente mit privaten Mitteln überbrücken.

Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich

  • Deutschlands größter Online-Tarifvergleich
  • Über 90 Tarife unverbindlich und kostenlos vergleichen
  • Was ist Ihre berufliche Situation?