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Unfallforschung: Radfahrer sollen besser geschützt werden

München, 25.1.2017 | 12:56 | kro

Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) will Radfahrer im Straßenverkehr besser schützen. In einer Pressemitteilung anlässlich des Verkehrsgerichtstags 2017 stellen die Forscher entsprechende Maßnahmen vor.

Fahrrad und Auto auf StraßeDie UDV setzt sich für mehr Schutz für Radfahrer ein.
Handlungsbedarf sehen die Unfallexperten bei der Infrastruktur. Radwege müssten bundesweit konsequent ausgebaut werden. Besonders gefährlich für Radler sind der UDV zufolge Einmündungen und Kreuzungen. Eigene Ampelphasen für Radfahrer könnten das Unfallrisiko dort senken.

Die UDV plädiert zudem für eine verstärkte Kontroll- und Aufklärungsarbeit. Fahrradstaffeln der Polizei würden beispielsweise für mehr Akzeptanz aller Verkehrsteilnehmer gegenüber den Verkehrsregeln führen. Außerdem machen sich die Unfallexperten der Versicherer für das Tragen eines Fahrradhelms stark.

Aber auch eine verbesserte Fahrzeugtechnik (etwa Notbrems- und Abbiegeassistenten) kann nach Ansicht der Forscher ihren Teil zur allgemeinen Verkehrssicherheit für Radfahrer beitragen. Das hat auch kürzlich eine Auswertung ergeben.

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