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Statistik: 2016 unfallreichstes Jahr seit Wende

München, 24.2.2017 | 10:30 | kro

2016 war das unfallreichste Jahr seit der deutschen Wiedervereinigung. Das geht aus am Freitag veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis) hervor.

Warndreieck mit Mechniker und Autos im Hintergrund2016 war das unfallreichste Jahr seit der Wende.
Demnach nahm die Polizei im vergangenen Jahr rund 2,6 Millionen Unfälle im Straßenverkehr auf. Bei 308.200 Unfällen wurden Personen verletzt oder getötet – ein leichter Anstieg um 0,8 Prozent im Vergleich zu 2015. Bei 2,3 Millionen Unfällen – 3,1 Prozent mehr als 2015 – blieb es bei Sachschäden.

Mehr Verkehrstote als im Vorjahr gab es laut Destatis in Bayern (+0,3 Prozent), Berlin (+16,7 Prozent), Hamburg (+45 Prozent), Schleswig-Holstein (+6,5 Prozent) sowie im Saarland (+9,7 Prozent). In den übrigen Bundesländern verloren 2016 weniger Menschen im Straßenverkehr ihr Leben. Einzig in Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der Getöteten unverändert geblieben.    

Im Verhältnis zur Einwohnerzahl war das Risiko, bei einem Verkehrsunfall zu sterben, am höchsten in Sachsen-Anhalt (59 Todesopfer je eine Million Einwohner) und Mecklenburg-Vorpommern (55 Todesopfer je eine Million Einwohner). Der Bundesdurchschnitt lag bei 39 Getöteten je eine Million Einwohner.

Zu den Entwicklungen bei Unfällen mit Pkw und Motorrädern können Sie sich hier informieren.

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