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Riester Rente - Vorsicht bei vorzeitiger Kündigung

München, 3.5.2010 | 17:00 | sge

Altersvorsorge ist wichtiger denn je. Viele Menschen kümmern sich um private Vorsorgesysteme, auch wenn sie gesetzlich rentenversichert sind. Die Riester Rente zählt zu den beliebtesten Sparverträgen. Doch wird der Vertrag zu zeitig gekündigt, drohen Verluste.

Die Riester Rente zählt zu den beliebtesten Sparverträgen. Ein Wechsel des Anbieters sollte gut durchdacht sein.Die Riester Rente zählt zu den beliebtesten Sparverträgen. Ein Wechsel des Anbieters sollte gut durchdacht sein.
Angesichts der unsicheren wirtschaftlichen Lage und der vielen Menschen, die jetzt schon am Existenzminimum leben, wird Altersvorsorge immer wichtiger. Immer mehr Menschen entscheiden sich für eine private Altersvorsorge - und dies selbst dann, wenn sie in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Der Staat fördert solche privaten Vorsorgemaßnahmen mit entsprechenden Beträgen in der sogenannten Riester Rente oder der Rürup- und Basisrente für Selbstständige.

Dass diese privaten und staatlich geförderten Verträge so beliebt sind, haben auch die Versicherungsgesellschaften erkannt. Immer mehr Angebote gibt es deshalb auf dem Markt. Dazu zählen nicht nur Versicherungen, sondern auch Fonds, Sparpläne und eine sogenannte Eigenheimrente. Mit aggressiver Werbung werden nicht selten Menschen dazu gebracht, ihre alten Riesterverträge aufzulösen und neue Verträge abzuschließen. Häufig lohnt sich ein Wechsel für den Kunden jedoch nicht.

Oft werden bei Neuabschluss hohe Abschlusskosten fällig, die die Kunden völlig überraschend treffen. Stellt sich jedoch heraus, dass der alte Vertrag zu teuer ist, kann man durchaus über einen Anbieterwechsel nachdenken. Im Zweifelsfall stoppt man einfach seine Einzahlungen in den alten Vertrag und lässt ihn beitragsfrei weiter bestehen. Wechselgebühren, Provisionen etc. können eine Auflösung unter Umständen zu teuer werden lassen.

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