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Pflegesachleistung

Eine Pflegesachleistung ist die Leistung, die ein professioneller Pflegedienst bei der häuslichen Pflege erbringt. Sie wird von der gesetzlichen und privaten Pflegepflichtversicherung bis zu einem bestimmten Betrag erstattet und ist in ihrer Höhe nach Pflegegraden gestaffelt.

Die Pflegesachleistung rechnet der Pflegedienst direkt mit der Pflegepflichtversicherung des Pflegebedürftigen ab.

Einen Anspruch auf eine Pflegesachleistung hat man als Pflegebedürftiger, der zu Hause von einer professionellen Pflegekraft betreut wird. Wer zu Hause von seinen Angehörigen gepflegt wird, erhält dagegen ein Pflegegeld.

Pflegesachleistung nach Pflegegraden

Pflegebedürftige haben ab Pflegegrad 2 einen Anspruch auf Pflegesachleistungen. In Pflegegrad 1 erhalten sie lediglich einen Entlastungsbetrag von bis zu 125 Euro, den sie für einen professionellen Pflegedienst aufwenden können.

In den weiteren Pflegegraden liegt die Höhe der Pflegesachleistungen zwischen 689 Euro in Pflegegrad 2 und 1.995 Euro in Pflegegrad 5 (Stand: 2017).

Höhe der Pflegesachleistungen nach Pflegegrad

Stand: 2017

Pflegegrad

Pflegesachleistung

1

2

689 Euro

3

1.298 Euro

4

1.612 Euro

5

1.995 Euro

 

Pflegesachleistungen können auch für die Tages- und Nachtpflege in Anspruch genommen werden.

Kombination aus Pflegesachleistung und Pflegegeld

Eine Kombination aus privater Pflege durch Angehörige und professioneller Pflege durch einen Pflegedienst nennt man Kombinationsleistung. Sollte der monatliche Betrag, der für den Pflegedienst zur Verfügung steht, nicht ganz ausgeschöpft werden, kann die private Pflegeperson ein anteiliges Pflegegeld erhalten.

Müssen dem Pflegedienst etwa nur 60 Prozent des Pflegesachleistung-Budgets bezahlt werden, erhält der Pflegebedürftige 40 Prozent des ihm zustehenden Pflegegeldes.

Eine Kombinationspflege muss der Versicherte bei seiner Pflegepflichtversicherung beantragen.

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