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Kfz-Versicherung erhöht Beitrag

Lesezeit 4 Min.
aktualisiert am 01.12.2021

Beitragserhöhung: Kann ich kündigen?

Erhöht die Kfz-Versicherung den Beitrag, können Sie die laufende Kfz-Versicherung kündigen.

Passende neue Autoversicherungen finden Sie mit dem Tarifrechner von CHECK24:

Sie können entweder aufgrund des Sonderkündigungsrechtes in der Kfz-Versicherung den Vertrag sofort beenden und noch während der Laufzeit die Versicherung wechseln.

Ist das ausgeschlossen, sind eine Kündigung und der Versicherungswechsel zur nächsten Hauptfälligkeit des Vertrages (oft der 31. Dezember) möglich.

Welche Kündigungsfristen gibt es?

  • Sonderkündigung: Kündigungsfrist 4 Wochen
    Die Frist läuft ab dem Erhalt der Mitteilung durch die Versicherung, dass sich der Beitrag erhöht.
  • Reguläre Kündigung: Kündigungsfrist 1 Monat vor Vertragsende
    Ein übliches Vertragsende ist der 31. Dezember. Dann ist der Stichtag für die Kündigung der Kfz-Versicherung der 30. November. 

Wie erkenne ich eine versteckte Beitragserhöhung?

Erhöht Ihr Kfz-Versicherer den Beitrag nur geringfügig, können Sie dies leicht übersehen.

Eine sogenannte versteckte Beitragserhöhung entdecken Sie, indem Sie die neue Beitragsrechnung für das kommende Versicherungsjahr aufmerksam überprüfen.

Wichtig ist der Vergleichsbeitrag. Dieser muss auf der Rechnung stehen. Ist der Vergleichsbeitrag niedriger als der tatsächliche neue Beitrag, hat Ihre Gesellschaft den Preis erhöht.

Im nachfolgenden Beispiel erhöht sich der Kfz-Versicherungsbeispiel über eine versteckte Beitragserhöhung um 8 Prozent.

Eine versteckte Beitragserhöhung in der Kfz-Versicherung finden Sie übrigens ganz einfach auch mit unserem Kfz-Sonderkündigungsrechner heraus! Sie dürfen den Vertrag dann sofort beenden und die Kfz-Versicherung wechseln.

Erhöhung nach Schaden/Unfall: Was kann ich tun?

Bei einer Erhöhung wegen eines (regulierten) Schadens beziehungsweise nach einem Unfall mit dem versicherten Auto haben Sie das Recht zur Sonderkündigung.

Die Kündigungsfrist von 4 Wochen läuft ab der Mitteilung der Gesellschaft, dass der Versicherungsfall abgeschlossen ist. Im Kündigungsschreiben nennen Sie als Begründung explizit den Schadensfall.

Die Beitragserhöhung wegen eines Schadensfalles gilt nicht sofort, sondern ab dem kommenden Kfz-Versicherungsjahr.

Erhöhung nach Umzug: Was kann ich tun?

Ziehen Sie um, darf Ihr Kfz-Versicherer das Versicherungsrisiko und damit auch den Beitrag neu berechnen. Eine Beitragserhöhung gilt dann frühestens ab dem Umzugsdatum.

Einen Umzug beziehungsweise die neue Adresse müssen Sie der Versicherung mitteilen. Dies zählt zu Ihren Pflichten als Versicherungsnehmer.

Die Versicherung wechseln können Sie erst zum Vertragsablauf.

Ein Umzug kann aber auch zu einer besseren Einstufung in eine niedrige Regionalklasse führen. Dann wird die Versicherung sogar günstiger als bisher.

Erhöhung wegen Alter: Was kann ich tun?

Bei der Berechnung des Kfz-Versicherungsbeitrages berücksichtigen Kfz-Versicherer auch das Alter des Versicherungsnehmers sowie der Fahrer des versicherten Fahrzeuges.

Beitragsaufschläge gibt es für Fahranfänger (meist junge Leute) sowie Senioren (siehe Kfz-Versicherung für Senioren). Begründet wird dies vonseiten der Versicherungswirtschaft mit dem überdurchschnittlich hohen Schadensrisiko dieser Personengruppen.

Die Versicherungsgesellschaften gewichten das Altersrisiko aber sehr unterschiedlich. Deshalb lohnt sich ein Kfz-Tarifvergleich. Erhöht Ihre Kfz-Versicherung die Beiträge altersbedingt, finden Sie so schnell preiswerte Alternativen.

Erhöhung wegen Tarifänderung: Was kann ich tun?

Nimmt eine Kfz-Versicherung von sich aus Tarifanpassungen vor und erhöht sich deshalb der Beitrag, können Sie die Kfz-Versicherung wechseln.

Normalerweise greifen Tarifänderungen erst zum nächsten Versicherungsjahr. Der konkrete Kfz-Versicherungswechsel ist daher erst dann möglich. Kündigen sollten Sie daher allerspätestens 1 Monat vor dem Ende der aktuellen Vertragslaufzeit.

Ändern sich hingegen Tarifmerkmale Ihretwegen, erhöht die Versicherung den Beitrag meist gleich, nachdem Sie die Änderungen mitgeteilt haben.

Dies können beispielsweise sein:

  • mehr Fahrer sowie junge/ältere Fahrer
  • schlechterer nächtlicher Abstellort
  • starke Veränderungen am Fahrzeug (zum Beispiel mehr PS)

Diese Beitragserhöhung müssen Sie für die verbleibende Versicherungszeit akzeptieren. Sie können sich jedoch in der Zwischenzeit andere Kfz-Versicherungsangebote einholen, den laufenden Vertrag fristgerecht kündigen und am Ende der Laufzeit zu einer anderen Gesellschaft wechseln.

Erhöhung wegen gesetzlicher Änderung: Was kann ich tun?

Kommt es zu einer Erhöhung des Beitrages, weil sich gesetzliche Rahmenbedingungen ändern, haben Sie als Versicherungsnehmer kein außerordentliches Kündigungsrecht. Sie können stattdessen die reguläre (ordentliche) Kündigung zum Vertragsende wählen.

Gründe für eine Beitragsanpassung aufgrund gesetzlicher Vorgaben sind zum Beispiel:

Antworten auf Ihre Fragen

Darf die Kfz-Versicherung den Beitrag nachträglich erhöhen?

Eine Kfz-Versicherung darf den Beitrag nur nachträglich erhöhen, wenn es dafür triftige Gründe gibt.

Fall 1: Fehlerhafte/fehlende Angaben beim Versicherungsantrag

Wenn Sie im Kfz-Versicherungsantrag fehlerhafte Angaben gemacht haben, für die Beitragsberechnung wichtige Angaben gefehlt haben oder Angaben aus anderen Gründen geändert werden, berechnet die Gesellschaft den Beitrag anhand der korrigierten Angaben neu. Es kann daher vorkommen, dass sich der Beitrag im Vergleich zum ersten Angebot erhöht. Sie können sich dann entscheiden, ob Sie das korrigierte Angebot trotzdem annehmen oder vom Vertrag zurücktreten (innerhalb der 14-tägigen Widerrufsfrist).

Fall 2: Erhöhung des Versicherungsrisikos im laufenden Vertrag

Erhöht sich während der laufenden Kfz-Versicherung das Versicherungsrisiko (beispielsweise durch Umzug, mehr Jahreskilometer, mehr/andere Fahrer), müssen Sie das Ihrer Autoversicherung mitteilen. Diese darf daraufhin den Beitrag für die restliche Vertragslaufzeit entsprechend erhöhen.

Haben Sie vertragsrelevante Änderungen der Versicherung nicht gemeldet und kommt es zu einem Unfall/Schaden, darf die Versicherung den Beitrag zudem nachberechnen und rückwirkend erhöhen. Sogar Strafzahlungen und Regressforderungen können dann auf Sie zukommen.

Sascha Rhode

Autor: Sascha Rhode

Studium Germanistik & Journalismus an der Universität Karlsruhe (TH). Volontariat Südwestdeutsche Medienholding. Newsdesk-Manager ka.news. Seit 2012 unser Experte für die Kfz-Versicherung. Den Autor erreichen Sie unter sascha.rhode@check24.de

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