Meine Listen
Merkzettel
Ihr Merkzettel ist leer.
Warenkorb Shopping
Ihr Warenkorb ist leer.
089 - 24 24 11 77 Hilfe und Kontakt
Ihre persönliche DSL-Beratung
089 - 24 24 11 77
Mo. bis So. 8:00 - 22:00 Uhr

Gerne kontaktieren Sie uns per E-Mail:
dsl@check24.de
Sie sind hier:

Router

Router

Das Tor zum Internet

Alleskönner fürs Internet: der Router

Ihr Router ist mehr als nur ein Gerät, das Sie mit dem Internet verbindet. Auf der folgenden Seite hat CHECK24 für Sie alles Wissenswerte über Router zusammengefasst. Wir informieren Sie über alle Funktionen der Geräte. Außerdem stellen wir einige wichtigen Tipps und Tricks vor und geben einen Überblick der aktuellen Router von Internet-Anbieter wie der Deutschen Telekom, Vodafone und Unitymedia. Wenn Sie mehr über die WLAN-Funktionen Ihres Routers wissen möchte, besuchen Sie auch unsere Service-Seite zum Thema WLAN.

Was ist ein Router? Eine Definition

Der Router ist in seiner einfachsten Form ein Netzwerkgerät. Er sorgt dafür, dass Daten auf dem richtigen und schnellsten Weg von Punkt A nach Punkt B gelangen. Welche Routen die sogenannten Netzwerkpakete einschlagen, entscheidet der Router anhand eines Referenzmodells für Netzwerkprotokolle.

In Ihrem Heimnetz spielt der Router vor allem eine Rolle: Er verbindet die eigenen vier Wände mit dem Internet. Je nach Anschluss wird diese Verbindung über das Telefonkabel (DSL), das TV-Kabel (Kabelnetz) oder separate Glasfaser realisiert.

Fast alle modernen Router für den Heimgebrauch sind mittlerweile mit einem Modem und einem Netzwerk-Switch ausgestattet. Das bedeutet, dass keine gesonderte Hardware mehr notwendig ist, um den Router einerseits mit dem Internet und andererseits mit mehreren Endgeräten gleichzeitig zu verbinden.

In eine eigene Kategorie gehört heute noch der WLAN Router. Obwohl viele Geräte mittlerweile mit einem sogenannte WLAN Access Point ausgestattet sind, gibt es noch genug Router, die ohne die Funktion auskommen. Wer das Internet vor allem mit seinem Handy und Tablet nutzen will, kommt daher nicht drum rum, sich einen WLAN Router zuzulegen. Beim Mieten oder Kaufen eines Geräts sollten Sie also explizit darauf achten, dass es sich um einen WLAN Router handelt.

CHECK24 ist Testsieger 2019: Qualitätstest DSL-Vergleichsportale der DtGV
Der CHECK24 DSL-Vergleich ist TÜV zertifiziert
Der CHECK24 DSL-Vergleich wurde vom TÜV Saarland getestet und mit sehr gut ausgezeichnet.

Welche Funktionen haben Router?

Router sind echte Alleskönner! Denn sie vereinen Modem, Switch, WLAN und viele weitere nützliche Funktionen. Wir haben für Sie alle wichtigen Router-Funktionen übersichtlich zusammengefasst.

Die meisten Router haben ein Modem integriert, das den Zugang zum Internet regelt. Unterschieden wird dabei zwischen den verschiedenen Zugangsarten, also DSL, Kabel, Glasfaser und Mobilfunk wie LTE und 5G. Einen Universalrouter, der mit allen Wegen ins Internet kompatibel ist, gibt es nicht. Ein Router muss also den Internetanschluss via eines passenden Modems unterstützen und mit der gebuchten Geschwindigkeit kompatibel sein. Router ohne Modem werden in der Regel hinter ein bestehendes Modem geschalten. Dies ist aber nur noch selten der Fall, da fast alle aktuellen Geräte diese eingebaute Funktion besitzen.

Heutzutage ist ein Funkzugang zum Internet genauso wichtig wie eine LAN-Anbindung. Schließlich sollen auch Smartphones, Tablets und alle anderen mobilen Geräte mit Internet versorgt werden. In WLAN Routern stecken neben der üblichen Technik wie einem Modem und einem Switch auch extra Antennen, die ein möglich großes Funknetz errichten. Darüber können sich Ihre Geräte dann im gesamten Haushalt kabellos mit dem Internet verbinden.

Einige Router sind auch als Schaltzentrale für Ihr Telefon zu gebrauchen. Neben handelsüblichen analogen und ISDN-Anschlüssen beherrschen die Geräte auch den DECT-Standard (Digital Enhanced Cordless Telecommunications). Der verbindet sich per Funk mit dem Telefon, was Ihnen beim Aufstellen eine gewisse Flexibilität gibt. Je nach Hersteller und Modell unterscheiden sich die unterstützten Standards bei den Routern stark. Teilweise gibt es sogar Modelle, die komplett ohne Telefon-Funktion auskommen. Vor dem Kauf sollten Sie darauf also achten.

Wer mehrere Computer in einem Heimnetzwerk miteinander verknüpfen will, benötigt dafür nicht extra einen Switch. Die meisten modernen Router bieten gleich mehrere LAN-Anschlüsse. Sie bringen angeschlossene Geräte nicht nur ins Internet, sondern vernetzen sie auch. Auf diese Weise können Computer etwa gegenseitig auf freigegebene Dateipfade zugreifen oder sich im Netzwerk erkennen.

Hinter dem Begriff NAS (Network Attached Storage) versteckt sich die Bezeichnung für einen Speicherplatz, der über das Netzwerk zu erreichen ist. Dort können Sie wie auf Ihre lokale Festplatte Daten ablegen. Via Ihres Routers ist es möglich, von überall aus dem heimischen Netzwerk auf die NAS-Festplatte zuzugreifen. Sollte der Router sowie das Speichermedium mit USB-3.0-Anschluss ausgestattet sein, lässt sich dadurch sogar ein höherer Datendurchsatz erzielen.

Neben Festplatten können auch Drucker oder andere Netzwerkgeräte an die USB-Ports des Routers gesteckt werden. Das ist immer dann praktisch, wenn die Funktion eines Gerätes mehreren Teilnehmern im Haushalt zur Verfügung stehen soll. Je nach Router gibt es mehrere Anschlüsse. Der aktuelle Standard bei vielen Routern ist USB 2.0, aber es gibt immer mehr Geräte mit USB 3.0 auf dem Markt.

Den Stromverbrauch messen, intelligent heizen, das Licht und die Rollläden fernsteuern - Smart Home erleichtert das Leben zu Hause. Über das Smartphone lässt sich beispielsweise die Wohlfühltemperatur einrichten, die der Router dann per Funk immer vor und nach der Arbeit an die Thermostate weitergibt. Smart-Home-Funktionen haben derzeit noch nicht viele Router. Einige Hersteller bauen allerdings bereits entsprechende Hardware in ihre neuen Modelle ein.

Ein Router fungiert nicht nur als Türöffner ins Internet, sondern auch als Türsteher. Sprich: Der Router passt auf, dass kein Fremder auf das Heimnetzwerk zugreifen kann. Dafür sorgt die eingebaute Firewall. Sollten Anwendungen wie Online-Spiele einmal blockiert werden, können im System Ausnahmen hinzugefügt werden. Zusätzliche Maßnahmen wie die Verschlüsselung des WLAN-Netzwerks sorgen für noch mehr Sicherheit.

Router Anbieter im Überblick

Heutzutage besteht auf dem Markt für Router ein reges Gedränge. Neben einer Fülle an unbekannten Geräten stechen einige Marken besonders heraus. Dazu zählen unter anderem Netgear Router, Asus Router und D-Link Router. Besonders beliebt in Deutschland sind zudem Fritzboxen von Hersteller AVM. Die Router aus Berlin hatten teilweise einen Marktanteil von knapp 70 Prozent.

Neben Routern vom freien Markt gibt es auch Modelle, die nur bei Internetanbietern zu haben sind. Dazu zählen unter anderem die Telekom Router der Marke Speedport sowie die Unitymedia und Vodafone Router für das Kabelnetz. Eine ausführliche Liste an Routern der verschiedenen Internetanbieter finden Sie hier.

Die Router der Deutschen Telekom werden unter der eigenen Marke „Speedport“ vertrieben. Sie sind mit allen DSL-Varianten (ADSL sowie VDSL) des Anbieters kompatibel, können als Telefonanlage fungieren und besitzen ein WLAN-Modul. Fast alle angebotenen Telekom Router stammen aus den Speedport-Reihen. Es werden nur wenige Geräte anderer Hersteller vermietet. Aktuell steht Kunden der Telekom beispielsweise nur ein D-Link Router als Alternative zur Auswahl.

Telekom Tarife vergleichen »

Internetanbieter Vodafone vermarktet unter dem Namen Vodafone Kabel Deutschland sowie mit der eingekauften Marke Unitymedia Kabel-Internet. Es gibt jedoch auch noch DSL-Tarife des Düsseldorfer Unternehmens. Die angebotenen Vodafone Router bei dieser Anschlussart sind hauseigene EasyBox-Modelle sowie aktuelle Alternativen von AVM. Die Fritzboxen werden vom Unternehmen zu einem höheren Preis als die eigenen Vodafone Router angeboten.

Vodafone Tarife vergleichen »

Auch o2 bietet seinen Kunden einen eigenen Router an. Der hört auf den Namen HomeBox 2 und ist mit WLAN, einer Telefonanlage und weiteren aktuellen Funktionen ausgestattet. Als mögliche Alternativen für den o2 Router stehen erneut Fritzboxen von Hersteller AVM zur Auswahl. Je nach ausgewähltem Gerät müssen Nutzer zwischen 3 Euro und 6 Euro pro Monat zusätzlich zahlen.

o2 Tarife vergleichen »

Beim Internetanbieter aus Montabaur stehen Kunden mehrere mögliche Gerätemodelle zur Auswahl. Der hauseigene 1&1 Router hört auf den Namen 1&1 DSL Modem. Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich dabei um ein Gerät mit eingeschränkter Funktion. Unter anderem WLAN fehlt dem 1&1 Router. Wer etwas mehr Funktionen haben möchte oder einen Vertrag mit hoher Bandbreite bucht, sollte zu den sogenannten Home-Server-Modellen greifen. Dabei handelt es sich eigentlich um Fritzboxen von AVM, die als 1&1 Router einen neuen Namen erhalten haben.

1&1 Tarife vergleichen »

Das Kabelnetz von Vodafone Kabel Deutschland lässt sich via Modelle der Hausmarke sowie Fritzboxen nutzen. Welches Geräte zur Auswahl steht, entscheidet dabei der Internet-Tarif. So gibt es den Vodafone Kabel Deutschland Router namens Kabel-Router nur mit niedriger Bandbreite. Zudem bietet der Anbieter auch eine WLAN-Variante des Modells an. Wer etwas mehr Geschwindigkeit bucht, kann nur den WLAN-Kabelrouter wählen. Daneben stehen auch zwei Frizbox-Modelle von AVM zur Auswahl: die Fritzbox 6490 Cable und die Fritzbox 6591 Cable.

Vodafone Kabel Deutschland Tarife vergleichen »

Bevor der Kölner Anbieter von Kabelinternet zum Vodafone Konzern gehörte, verfügte Unitymedia über einen eigenen, einzelnen Router: Die Connect Box stand allen Nutzern zur Verfügung und hatte unter anderem eine WLAN-Funktion mit an Bord. Mit der Übernahme änderte sich jedoch das hauseigene Router-Modell. Inzwischen erhalten Kunden die Vodafone Station. Sie bietet ähnliche Funktionen wie die Connect Box. Darüber hinaus können Kunden nun gegen einen Aufpreis eine Fritzbox 6490 Cable von Hersteller AVM mieten.

Unitymedia Tarife vergleichen »

Der Kabelnetz-Betreiber PŸUR bietet ebenfalls zwei unterschiedliche Geräte-Modelle an. Der hauseigene PŸUR Router trägt den unaufgeregten Namen WLAN-Kabelbox und vereint alle aktuellen Router-Funktionen wie kabelbasiertes Internet, WLAN und eine Telefonanlage. Kunden können aber auch die Fritzbox 6490 Cable von AVM zu ihrem PŸUR Router machen. Dann werden zusätzliche monatliche Kosten fällig. Im Gegenzug besitzt der Router jedoch auch etwas mehr Funktionalität sowie Anschlüsse.

PŸUR Tarife vergleichen »

Gibt es schon Glasfaser Router?

Glasfaser Router, die nur für den Gebrauch mit der modernen Anschluss-Technologie bestimmt sind, gibt es aktuell kaum. Heutzutage endet das Highend-Kabel bei einem FTTH-Anschluss („Fiber To The Home“) in einem separaten Glasfaser-Modem. Von da aus geht es dann ganz konventionell mit einem LAN-Kabel weiter zum Router. Dementsprechend sind eigentlich keine gesonderten Glasfaser Router notwendig. Jedoch: In den vergangenen Jahren erschienen erste, für Glasfaser konzipierte Router auf dem Markt. Sie eliminieren dann das separate Glasfaser-Modem, ähneln darüber hinaus aber anderen Top-Modellen.

Wer einen konventionellen Router, beispielsweise ein DSL- oder Kabel-Modelle, für seinen Glasfaser-Anschluss nutzen möchte, muss auf die Geschwindigkeit achten: So sollte das verwendete Geräte die hohe Bandbreite des leistungsfähigen Glasfaser-Anschlusses händeln können. Das bedeutet also, dass dieser Router mit mindestens 1 GBit/s oder mehr im Downstream beim LAN und WLAN klarkommen muss.

Router Tipps und Tricks

Lohnt es sich einen Router zu kaufen oder zu mieten? Wo stellen Sie das Gerät am besten auf? Und wie machen Sie den Router sicherer? All diese Fragen beantworten wir Ihnen in unseren folgenden Router Tipps und Tricks.

Die Auswahl an Routern ist riesig. Neben unterschiedlichen Herstellern wie AVM, D-Link und Netgear gibt es auch Modelle für besondere Anlässe. So ist der WLAN Router für Nutzer, die gerne kabelloses Internet haben möchten. Gaming Router wiederum bieten möglichst gute Bandbreite und viele Anschlüsse. Welcher Router für Sie der passende ist, sollten Sie anhand einiger Faktoren wie der maximalen Bandbreite, den möglichen Anschlüssen sowie dem Budget festlegen.

Sollten Sie Ihren Router lieber selbst kaufen oder von einem Internetanbieter mieten? Wie CHECK24 in einer Studie mit Beispielrechnungen herausgefunden hat, lässt sich diese Problematik einfach beantworten: Den eigenen Router zu mieten ist in vielen Fällen günstiger als selbst zu kaufen. Sie können bis zu 119 Euro dadurch sparen. Bei fast allen Internet Tarifen auf CHECK24 gibt es die Möglichkeit, einen Router hinzuzubuchen.

Telefon- oder Kabelsteckdose geben vor, wo ein Gerät platziert werden muss. Wenn Sie einen WLAN Router aufstellen möchten, müssen Sie sich darüber hinaus noch Gedanken machen, wie das kabellose Internet in den eigenen vier Wänden verteilt werden soll. In einer Wohnung mit bis zu 60 Quadratmetern oder weniger lohnt es sich beispielsweise, den WLAN Router möglichst mittig zu positionieren.

Bei einem Haus oder einer mehrstöckigen Wohnung hingegen muss darauf geachtet werden, dass der Router in den bewohnten Etagen zum Einsatz kommt und nicht im leeren Keller. Dank leistungsfähigeren WLAN Routern, Powerline-Adaptern, WLAN Repeatern oder WiFi Mesh ist es heutzutage aber auch möglich, Internet flächendeckend über die komplette Wohnung zu verteilen.

Beim ersten Einrichten Ihres Geräts gibt es einige Dinge zu bedenken. So sollten Sie unter anderem sicherstellen, dass der Router richtig angeschlossen ist. Moderne Router sind außerdem oftmals schon voreingestellt, sodass sie im Normalfall direkt eine Verbindung mit dem Internet aufnehmen. Damit wäre das Einrichten theoretisch auch schon abgeschlossen. Es gibt jedoch noch einige Schritte, die Sie bei der ersten Inbetriebnahme beachten sollten.

  1. Firmware updaten: Sie sollten beim Einrichten direkt sicherstellen, dass der Router die aktuellste Software aus dem Internet zieht.
  2. Router und WLAN Passwort einrichten: Um die Sicherheit von Anfang an zu erhöhen, sollten Sie die oftmals standarisierten Zugangsdaten ändern.
  3. Fernzugang einschalten oder deaktivieren: Möchten Sie auch aus dem Internet auf Ihren Router zugreifen? Dann sollten Sie den Fernzugang aktivieren – oder abschalten, wenn Sie ihn nicht brauchen.
  4. Telefonanlage einrichten: Wenn Sie auch Ihre Telefone über den Router steuern möchten, sollten Sie diese Geräte während des ersten Einrichtens verbinden.

Je nach Hersteller und Modell gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, den Router zurückzusetzen. Die einfachste und schnellste Art ist die Reset-Taste. Sie kommt vor allem bei älteren Routern zum Einsatz. Bei Routern ohne Reset-Button können Sie das Gerät über die Benutzeroberfläche auf Werkseinstellungen zurücksetzen. Dazu müssen Sie über einen verbundenen Browser Zugriff auf die Software des Geräts haben und per Befehl den Router resetten.

Wenn es keine Reset-Taste gibt und Sie den Software-Zugang vergessen haben, gibt es oftmals noch die Möglichkeit, den Router per Telefon zurückzusetzen. In jedem Fall sollten Sie bedenken, dass alle gespeicherten Einstellungen verloren gehen und die Werkseinstellungen des Geräts dann wieder greifen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Ihren Router sicherer zu machen. So sollten Sie unter anderem die standarisierten Zugangsdaten und Passwörter für das Gerät sowie das WLAN ändern beziehungsweise personifizieren. Dies bietet sich besonders beim ersten Einrichten des Routers an. Wer noch sicherer sein möchte, kann unter anderem einen Gastzugang für Besucher einrichten. Gäste erhalten damit Zugriff auf das Internet, aber nicht auf Netzwerkkomponenten.

Wer es noch sicherer haben möchte, kann unter anderem Komfortfunktionen wie den Fernzugriff auf den Router aus dem Internet beschränken oder das WLAN abstellen, wenn Sie es nicht nutzen wollen – wie zum Beispiel im Urlaub. Auch sind regelmäßige Updates für die Router-Software Pflicht, um das Gerät möglichst sicher zu machen.

Ende des Routerzwangs

Seit dem 1. August 2016 können Sie entscheiden, welchen Router Sie mit Ihrem Internet-Tarif nutzen möchten. Einzige Voraussetzung: Ihr Gerät muss mit dem Anschluss wie DSL (Telefonleitung), Kabel oder Glasfaser kompatibel sein. Das Ende des Routerzwangs bedeutete für viele Nutzer eine neue Freiheit. Vorher war es so, dass Internetanbieter ihren Kunden vorschreiben konnten, welches Modem und welchen Router sie zu nutzen hatten. Dank einer Klarstellung im Telekommunikationsgesetz (TGK) ist das nun nicht mehr der Fall.

Alleskönner fürs Internet: der Router

 

Der Router ist das Tor zum Internet: Er vereint all das, wofür früher einzelne Geräte benötigt wurden. Modem, Netzwerk-Switch und Telefonanlage: Fast alle Router bringen diese Funktionen heutzutage von Werk aus mit sich. Darüber hinaus spielt der Router auch in Zeiten von mobile Endgeräten wie dem Smartphone, dem Tablet und dem Notebook eine wichtige Rolle: Dank WLAN gibt es das Internet auch kabellos.

WLAN und WLAN Router

Alles rund um WLAN finden Sie hier

Die Funktionen eines Routers sind aber noch viel umfassender. So ist er auch mit einer Firewall ausgestattet und kommt als Multimedia-Zentrale oder Smart-Home-Steuereinheit zum Einsatz. Auf der folgenden Seite hat CHECK24 für Sie alles Wissenswerte über Router zusammengefasst. Wir informieren Sie über alle Funktionen der Geräte. Außerdem stellen wir einige wichtigen Tipps und Tricks vor und erklären, warum das Ende des Routerzwangs neue Freiheiten für Internetnutzer in Deutschland bedeutete. Wenn Sie mehr über die WLAN-Funktionen Ihres Routers wissen möchte, besuchen Sie auch unsere Service-Seite zum Thema WLAN.

Was ist ein Router? Eine Definition

 

Der Router ist in seiner einfachsten Form ein Netzwerkgerät. Er sorgt dafür, dass Daten auf dem richtigen und schnellsten Weg von Punkt A nach Punkt B gelangen. Welche Routen die sogenannten Netzwerkpakete einschlagen, entscheidet der Router anhand eines Referenzmodells für Netzwerkprotokolle.

CHECK24 TIPP
Einen Router für alle Anschlussarten gibt es nicht! Achten Sie beim Kauf eines neuen Routers unbedingt darauf, dass er Ihren gewählten Anschluss unterstützt. Ist das nicht der Fall, lässt sich das Gerät in den meisten Situationen nicht nutzen.

In Ihrem Heimnetz spielt der Router vor allem eine Rolle: Er verbindet die eigenen vier Wände mit dem Internet. Je nach Anschluss wird diese Verbindung über das Telefonkabel (DSL), das TV-Kabel (Kabelnetz) oder separate Glasfaser realisiert. Fast alle modernen Router für den Heimgebrauch sind mittlerweile mit einem Modem und einem Netzwerk-Switch ausgestattet. Das bedeutet, dass keine gesonderte Hardware mehr notwendig ist, um den Router einerseits mit dem Internet und andererseits mit mehreren Endgeräten gleichzeitig zu verbinden.

In eine eigene Kategorie gehört heute noch der WLAN Router. Obwohl viele Geräte mittlerweile mit einem sogenannte WLAN Access Point ausgestattet sind, gibt es noch genug Router, die ohne die Funktion auskommen. Wer das Internet vor allem mit seinem Handy und Tablet nutzen will, kommt daher nicht drum rum, sich einen WLAN Router zuzulegen. Beim Mieten oder Kaufen eines Geräts sollten Sie also explizit darauf achten, dass es sich um einen WLAN Router handelt.

Welche Funktionen haben Router?

 

Router sind echte Alleskönner! Denn sie vereinen Modem, Switch, WLAN und viele weitere nützliche Funktionen. Wir haben für Sie alle wichtigen Router-Funktionen übersichtlich zusammengefasst.

Router als Modem / Internetzugang

Die meisten Router haben ein Modem integriert, das den Zugang zum Internet regelt. Unterschieden wird dabei zwischen den verschiedenen Zugangsarten, also DSL, Kabel, Glasfaser und Mobilfunk wie LTE und 5G. Einen Universalrouter, der mit allen Wegen ins Internet kompatibel ist, gibt es nicht. Ein Router muss also den Internetanschluss via eines passenden Modems unterstützen und mit der gebuchten Geschwindigkeit kompatibel sein. Router ohne Modem werden in der Regel hinter ein bestehendes Modem geschalten. Dies ist aber nur noch selten der Fall, da fast alle aktuellen Geräte diese eingebaute Funktion besitzen.

WLAN im Router

Heutzutage ist ein Funkzugang zum Internet genauso wichtig wie eine LAN-Anbindung. Schließlich sollen auch Smartphones, Tablets und alle anderen mobilen Geräte mit Internet versorgt werden. In WLAN Routern stecken neben der üblichen Technik wie einem Modem und einem Switch auch extra Antennen, die ein möglich großes Funknetz errichten. Darüber können sich Ihre Geräte dann im gesamten Haushalt kabellos mit dem Internet verbinden.

Telefonanlage

Einige Router sind auch als Schaltzentrale für Ihr Telefon zu gebrauchen. Neben handelsüblichen analogen und ISDN-Anschlüssen beherrschen die Geräte auch den DECT-Standard (Digital Enhanced Cordless Telecommunications). Der verbindet sich per Funk mit dem Telefon, was Ihnen beim Aufstellen eine gewisse Flexibilität gibt. Je nach Hersteller und Modell unterscheiden sich die unterstützten Standards bei den Routern stark. Teilweise gibt es sogar Modelle, die komplett ohne Telefon-Funktion auskommen. Vor dem Kauf sollten Sie darauf also achten.

Router als Switch im Netzwerk

Wer mehrere Computer in einem Heimnetzwerk miteinander verknüpfen will, benötigt dafür nicht extra einen Switch. Die meisten modernen Router bieten gleich mehrere LAN-Anschlüsse. Sie bringen angeschlossene Geräte nicht nur ins Internet, sondern vernetzen sie auch. Auf diese Weise können Computer etwa gegenseitig auf freigegebene Dateipfade zugreifen oder sich im Netzwerk erkennen.

Router als Verbindung zum NAS

Hinter dem Begriff NAS (Network Attached Storage) versteckt sich die Bezeichnung für einen Speicherplatz, der über das Netzwerk zu erreichen ist. Dort können Sie wie auf Ihre lokale Festplatte Daten ablegen. Via Ihres Routers ist es möglich, von überall aus dem heimischen Netzwerk auf die NAS-Festplatte zuzugreifen. Sollte der Router sowie das Speichermedium mit USB-3.0-Anschluss ausgestattet sein, lässt sich dadurch sogar ein höherer Datendurchsatz erzielen.

Netzwerkgeräte

Neben Festplatten können auch Drucker oder andere Netzwerkgeräte an die USB-Ports des Routers gesteckt werden. Das ist immer dann praktisch, wenn die Funktion eines Gerätes mehreren Teilnehmern im Haushalt zur Verfügung stehen soll. Je nach Router gibt es mehrere Anschlüsse. Der aktuelle Standard bei vielen Routern ist USB 2.0, aber es gibt immer mehr Geräte mit USB 3.0 auf dem Markt.

Smart-Home-Zentrale

Den Stromverbrauch messen, intelligent heizen, das Licht und die Rollläden fernsteuern - Smart Home erleichtert das Leben zu Hause. Über das Smartphone lässt sich beispielsweise die Wohlfühltemperatur einrichten, die der Router dann per Funk immer vor und nach der Arbeit an die Thermostate weitergibt. Smart-Home-Funktionen haben derzeit noch nicht viele Router. Einige Hersteller bauen allerdings bereits entsprechende Hardware in ihre neuen Modelle ein.

Firewall

Ein Router fungiert nicht nur als Türöffner ins Internet, sondern auch als Türsteher. Sprich: Der Router passt auf, dass kein Fremder auf das Heimnetzwerk zugreifen kann. Dafür sorgt die eingebaute Firewall. Sollten Anwendungen wie Online-Spiele einmal blockiert werden, können im System Ausnahmen hinzugefügt werden. Zusätzliche Maßnahmen wie die Verschlüsselung des WLAN-Netzwerks sorgen für noch mehr Sicherheit.

Router Anbieter im Überblick

 
Fritzbox Router

Fritzboxen von AVM im Überblick bei CHECK24

Heutzutage besteht auf dem Markt für Router ein reges Gedränge. Neben einer Fülle an unbekannten Geräten stechen einige Marken besonders heraus. Dazu zählen unter anderem Netgear Router, Asus Router und D-Link Router. Besonders beliebt in Deutschland sind zudem Fritzboxen von Hersteller AVM. Die Router aus Berlin hatten teilweise einen Marktanteil von knapp 70 Prozent.

Neben Routern vom freien Markt gibt es auch Modelle, die nur bei Internetanbietern zu haben sind. Dazu zählen unter anderem die Telekom Router der Marke Speedport sowie die Unitymedia und Vodafone Router für das Kabelnetz. Eine ausführliche Liste an Routern der verschiedenen Internetanbieter finden Sie hier.

Deutsche Telekom Router

Die Router der Deutschen Telekom werden unter der eigenen Marke „Speedport“ vertrieben. Sie sind mit allen DSL-Varianten (ADSL sowie VDSL) des Anbieters kompatibel, können als Telefonanlage fungieren und besitzen ein WLAN-Modul. Fast alle angebotenen Telekom Router stammen aus den Speedport-Reihen. Es werden nur wenige Geräte anderer Hersteller vermietet. Aktuell steht Kunden der Telekom beispielsweise nur ein D-Link Router als Alternative zur Auswahl.

Jetzt Telekom Tarife vergleichen »

Vodafone Router

Internetanbieter Vodafone vermarktet unter dem Namen Vodafone Kabel Deutschland sowie mit der eingekauften Marke Unitymedia Kabel-Internet. Es gibt jedoch auch noch DSL-Tarife des Düsseldorfer Unternehmens. Die angebotenen Vodafone Router bei dieser Anschlussart sind hauseigene EasyBox-Modelle sowie aktuelle Alternativen von AVM. Die Fritzboxen werden vom Unternehmen zu einem höheren Preis als die eigenen Vodafone Router angeboten.

Jetzt Vodafone Tarife vergleichen »

o2 Router

Auch o2 bietet seinen Kunden einen eigenen Router an. Der hört auf den Namen HomeBox 2 und ist mit WLAN, einer Telefonanlage und weiteren aktuellen Funktionen ausgestattet. Als mögliche Alternativen für den o2 Router stehen erneut Fritzboxen von Hersteller AVM zur Auswahl. Je nach ausgewähltem Gerät müssen Nutzer zwischen 3 Euro und 6 Euro pro Monat zusätzlich zahlen.

Jetzt o2 Tarife vergleichen »

1&1 Router

Beim Internetanbieter aus Montabaur stehen Kunden mehrere mögliche Gerätemodelle zur Auswahl. Der hauseigene 1&1 Router hört auf den Namen 1&1 DSL Modem. Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich dabei um ein Gerät mit eingeschränkter Funktion. Unter anderem WLAN fehlt dem 1&1 Router. Wer etwas mehr Funktionen haben möchte oder einen Vertrag mit hoher Bandbreite bucht, sollte zu den sogenannten Home-Server-Modellen greifen. Dabei handelt es sich eigentlich um Fritzboxen von AVM, die als 1&1 Router einen neuen Namen erhalten haben.

Jetzt 1&1 Tarife vergleichen »

Vodafone Kabel Deutschland Router

Das Kabelnetz von Vodafone Kabel Deutschland lässt sich via Modelle der Hausmarke sowie Fritzboxen nutzen. Welches Geräte zur Auswahl steht, entscheidet dabei der Internet-Tarif. So gibt es den Vodafone Kabel Deutschland Router namens Kabel-Router nur mit niedriger Bandbreite. Zudem bietet der Anbieter auch eine WLAN-Variante des Modells an. Wer etwas mehr Geschwindigkeit bucht, kann nur den WLAN-Kabelrouter wählen. Daneben stehen auch zwei Frizbox-Modelle von AVM zur Auswahl: die Fritzbox 6490 Cable und die Fritzbox 6591 Cable.

Jetzt Kabel Deutschland Tarife vergleichen »

Unitymedia Router

Bevor der Kölner Anbieter von Kabelinternet zum Vodafone Konzern gehörte, verfügte Unitymedia über einen eigenen, einzelnen Router: Die Connect Box stand allen Nutzern zur Verfügung und hatte unter anderem eine WLAN-Funktion mit an Bord. Mit der Übernahme änderte sich jedoch das hauseigene Router-Modell. Inzwischen erhalten Kunden die Vodafone Station. Sie bietet ähnliche Funktionen wie die Connect Box. Darüber hinaus können Kunden nun gegen einen Aufpreis eine Fritzbox 6490 Cable von Hersteller AVM mieten.

Jetzt Unitymedia Tarife vergleichen »

PŸUR Router

Der Kabelnetz-Betreiber PŸUR bietet ebenfalls zwei unterschiedliche Geräte-Modelle an. Der hauseigene PŸUR Router trägt den unaufgeregten Namen WLAN-Kabelbox und vereint alle aktuellen Router-Funktionen wie kabelbasiertes Internet, WLAN und eine Telefonanlage. Kunden können aber auch die Fritzbox 6490 Cable von AVM zu ihrem PŸUR Router machen. Dann werden zusätzliche monatliche Kosten fällig. Im Gegenzug besitzt der Router jedoch auch etwas mehr Funktionalität sowie Anschlüsse.

Jetzt PŸUR Tarife vergleichen »

Gibt es schon Glasfaser Router?

 

Glasfaser Router, die nur für den Gebrauch mit der modernen Anschluss-Technologie bestimmt sind, gibt es aktuell kaum. Heutzutage endet das Highend-Kabel bei einem FTTH-Anschluss („Fiber To The Home“) in einem separaten Glasfaser-Modem. Von da aus geht es dann ganz konventionell mit einem LAN-Kabel weiter zum Router. Dementsprechend sind eigentlich keine gesonderten Glasfaser Router notwendig. Jedoch: In den vergangenen Jahren erschienen erste, für Glasfaser konzipierte Router auf dem Markt. Sie eliminieren dann das separate Glasfaser-Modem, ähneln darüber hinaus aber anderen Top-Modellen.

Wer einen konventionellen Router, beispielsweise ein DSL- oder Kabel-Modell, für seinen Glasfaser-Anschluss nutzen möchte, muss auf die Geschwindigkeit achten: So sollte das verwendete Geräte die hohe Bandbreite des leistungsfähigen Glasfaser-Anschlusses händeln können. Das bedeutet also, dass dieser Router mit mindestens 1 GBit/s oder mehr im Downstream beim LAN und WLAN klarkommen muss.

Deutsche Telekom Router Speedport

Deutsche Telekom

Ganz einfach und schnell: Jetzt DSL Tarife der Deutschen Telekom vergleichen und inklusive Router bei CHECK24 bestellen.

Vodafone Kabel Deutschland

Vodafone Kabel Deutschland

Bei Vodafone Kabel Deutschland gibt es Internet via TV-Kabel. Bei der Bestellung eines Tarifs können Sie zwischen verschiedenen Router wählen.

LAN-Kabel Router-Anschluss

1&1

1&1 Tarife kommen zusammen mit speziellen hauseigenen Routern zum Kunden. Hier können Sie nach passenden Angeboten suchen.

Router Tipps und Tricks

 

Rund um den Router können sich einige Fragen ergeben. Lohnt es sich beispielsweise eher, einen Router zu kaufen oder zu mieten? Wo stellen Sie das Gerät am besten in Ihrer Wohnung oder in Ihrem Haus auf? Und wie machen Sie den Router schnell und einfach sicherer? All diese und noch mehr Fragen beantworten wir Ihnen im folgenden Absatz zu den wichtigsten Router Tipps und Tricks.

Welchen Router sollte ich kaufen?

Die Auswahl an Routern ist riesig. Neben unterschiedlichen Herstellern wie AVM, D-Link und Netgear gibt es auch Modelle für besondere Anlässe. So ist der WLAN Router für Nutzer, die gerne kabelloses Internet haben möchten. Gaming Router wiederum bieten möglichst gute Bandbreite und viele Anschlüsse. Welcher Router für Sie der passende ist, sollten Sie anhand einiger Faktoren wie der maximalen Bandbreite, den möglichen Anschlüssen sowie dem Budget festlegen.

Router mieten oder kaufen?

Sollten Sie Ihren Router lieber selbst kaufen oder von einem Internetanbieter mieten? Wie CHECK24 in einer Studie mit Beispielrechnungen herausgefunden hat, lässt sich diese Problematik einfach beantworten: Den eigenen Router zu mieten ist in vielen Fällen günstiger als selbst zu kaufen. Sie können bis zu 119 Euro dadurch sparen. Bei fast allen Internet Tarifen auf CHECK24 gibt es die Möglichkeit, einen Router hinzu zu buchen.

Wo sollte ich den Router aufstellen?

Telefon- oder Kabelsteckdose geben vor, wo ein Gerät platziert werden muss. Wenn Sie einen WLAN Router aufstellen möchten, müssen Sie sich darüber hinaus noch Gedanken machen, wie das kabellose Internet in den eigenen vier Wänden verteilt werden soll. In einer Wohnung mit bis zu 60 Quadratmetern oder weniger lohnt es sich beispielsweise, den WLAN Router möglichst mittig zu positionieren.

Bei einem Haus oder einer mehrstöckigen Wohnung hingegen muss darauf geachtet werden, dass der Router in den bewohnten Etagen zum Einsatz kommt und nicht im leeren Keller. Dank leistungsfähigeren WLAN Routern, Powerline-Adaptern, WLAN Repeatern oder WiFi Mesh ist es heutzutage aber auch möglich, Internet flächendeckend über die komplette Wohnung zu verteilen.

Worauf muss ich beim Router einrichten achten?

Beim ersten Einrichten Ihres Geräts gibt es einige Dinge zu bedenken. So sollten Sie unter anderem sicherstellen, dass der Router richtig angeschlossen ist. Moderne Router sind außerdem oftmals schon voreingestellt, sodass sie im Normalfall direkt eine Verbindung mit dem Internet aufnehmen. Damit wäre das Einrichten theoretisch auch schon abgeschlossen. Es gibt jedoch noch einige Schritte, die Sie bei der ersten Inbetriebnahme beachten sollten.

  1. Firmware updaten: Sie sollten beim Einrichten direkt sicherstellen, dass der Router die aktuellste Software aus dem Internet zieht.
  2. Router und WLAN Passwort einrichten: Um die Sicherheit von Anfang an zu erhöhen, sollten Sie die oftmals standarisierten Zugangsdaten ändern.
  3. Fernzugang einschalten oder deaktivieren: Möchten Sie auch aus dem Internet auf Ihren Router zugreifen? Dann sollten Sie den Fernzugang aktivieren – oder abschalten, wenn Sie ihn nicht brauchen.
  4. Telefonanlage einrichten: Wenn Sie auch Ihre Telefone über den Router steuern möchten, sollten Sie diese Geräte während des ersten Einrichtens verbinden.

Wie setze ich den Router zurück?

Je nach Hersteller und Modell gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, den Router zurückzusetzen. Die einfachste und schnellste Art ist die Reset-Taste. Sie kommt vor allem bei älteren Routern zum Einsatz. Bei Routern ohne Reset-Button können Sie das Gerät über die Benutzeroberfläche auf Werkseinstellungen zurücksetzen. Dazu müssen Sie über einen verbundenen Browser Zugriff auf die Software des Geräts haben und per Befehl den Router resetten.

Wenn es keine Reset-Taste gibt und Sie den Software-Zugang vergessen haben, gibt es oftmals noch die Möglichkeit, den Router per Telefon zurückzusetzen. In jedem Fall sollten Sie bedenken, dass alle gespeicherten Einstellungen verloren gehen und die Werkseinstellungen des Geräts dann wieder greifen.

Wie mache ich meinen Router sicher?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Ihren Router sicherer zu machen. So sollten Sie unter anderem die standarisierten Zugangsdaten und Passwörter für das Gerät sowie das WLAN ändern beziehungsweise personifizieren. Dies bietet sich besonders beim ersten Einrichten des Routers an. Wer noch sicherer sein möchte, kann unter anderem einen Gastzugang für Besucher einrichten. Gäste erhalten damit Zugriff auf das Internet, aber nicht auf Netzwerkkomponenten.

Wer es noch sicherer haben möchte, kann unter anderem Komfortfunktionen wie den Fernzugriff auf den Router aus dem Internet beschränken oder das WLAN abstellen, wenn Sie es nicht nutzen wollen – wie zum Beispiel im Urlaub. Auch sind regelmäßige Updates für die Router-Software Pflicht, um das Gerät möglichst sicher zu machen.

Ende des Routerzwangs – Die neue Freiheit für den Kunden

 

Seit dem 1. August 2016 können Sie entscheiden, welchen Router Sie mit Ihrem Internet-Tarif nutzen möchten. Einzige Voraussetzung: Ihr Gerät muss mit dem Anschluss wie DSL (Telefonleitung), Kabel oder Glasfaser kompatibel sein. Das Ende des Routerzwangs bedeutete für viele Nutzer eine neue Freiheit. Vorher war es so, dass Internetanbieter ihren Kunden vorschreiben konnten, welches Modem und welchen Router sie zu nutzen hatten. Dank einer Klarstellung im Telekommunikationsgesetz (TGK) ist das nun nicht mehr der Fall.

Dies bedeutet für Sie, dass Sie sich bedenkenlos einen kompatiblen Router vom freien Markt kaufen können. Er wird auf jeden Fall mit Ihrem Tarif funktionieren. Sie können aber auch weiterhin einen Router von Ihrem Anbieter mieten. Dies hat unter anderem den Vorteil, dass das Gerät bei eventuellen Schäden umgetauscht wird. Auch übernehmen einige Betreiber die automatische Installation von Updates auf Ihrem Router für Sie.

 

DSL & Tarife

DSL Vergleich
DSL Angebote
Festnetz Tarife

Verfügbarkeit & Speed

DSL Verfügbarkeit
DSL Speedtest
Internet Topspeed

Service & Ratgeber

Internetanbieter
Häufige Fragen
Internetratgeber
Video-on-Demand