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Knall am Anbietermarkt Vodafone bietet 18,4 Milliarden Euro für Unitymedia

München, | 11:45 | awa

Der britische Telekommunikationsriese Vodafone hat dem US-Konzern Liberty Global 18,4 Milliarden Euro geboten, um deren Tochterunternehmen und Kabelanbieter Unitymedia zu kaufen. Neben der deutschen Kabelsparte würden bei Abwicklung des Geschäfts auch die Kabelnetze von Liberty Global in einigen osteuropäischen Ländern an Vodafone übergehen. Wie die beiden Unternehmen am Montag mitgeteilt haben, sind sie sich inzwischen handelseinig.

Der Hauptsitz des Kabelnetzbetreibers Unitymedia in Köln. (Bild: Unitymedia) Bald Geschichte? Vodafone hat sich mit Liberty Global über den Kauf von Unitymedia geeinigt.

Allerdings fehlt noch die Zustimmung der Kartellbehörde. Angesichts der Größe des Deals ist es laut süddeutsche.de aber wahrscheinlich, dass eher die EU-Kommission als das Bundeskartellamt über den Zusammenschluss entscheidet. Bislang hätte die Bundesbehörde im Falle von Kabelanbietern vereitelt, dass sie sich zu einem Unternehmen zusammenschließen.

Stimmen sie dem Deal zu, entsteht in Deutschland ein neuer marktmächtiger Internetanbieter, der vor allem der Deutschen Telekom massiv Konkurrenz machen könnte. Laut süddeutsche.de sind die beiden Unternehmen im Mobilfunkbereich bereits gleichauf. Mit dem Netz von Unitymedia würde Vodafone dann in allen Bundesländern über ein eigenes Netz verfügen. Bislang sind es seit der Übernahme von Kabel Deutschland nur 13 Länder. Die fehlenden drei – Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Hessen – kämen neu hinzu.

Gewaltige Marktmacht bei Internet und Fernsehen

Doch nicht nur aufgrund der deutschlandweiten Präsenz würde der Telekom ein Konkurrent entstehen. Sondern vor allem auch deshalb, weil die Kabelnetzbetreiber in Deutschland ihre Netze in den vergangenen Jahren stark aufgerüstet haben und Kunden deshalb deutlich leistungsstärkere Anschlüsse zur Verfügung stellen können, heißt es bei süddeutsche.de weiter. Kabelanbieter können schon heute doppelt so hohe Bandbreiten anbieten wie die Telekom über die Telefonleitungen.

Außer im Highspeed-Internet-Segment würde auch im Fernsehgeschäft die Marktmacht des neuen Unternehmens massiv zunehmen. Außer Vodafone und Unitymedia bliebe nach dem Zusammenschluss nur die Tele Columbus AG mit seiner Marke PŸUR als eigenständiger, überregionaler Kabelnetzbetreiber mit Angeboten für Fernsehen und auch Internet und Telefon.

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