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Ende Dezember Video-on-Demand-Dienst wird geschlossen

München,

Der Videostreaming-Dienst Watchever stellt zum Ende des Jahres seinen Betrieb ein. Der Video-on-Demand-Dienst des Medienkonzern Vivendi konnte sich in Deutschland gegen die große Konkurrenz aus den USA nicht durchsetzen. Das müssen Abonnenten jetzt wissen.

Logo des Video-on-Demand-Anbieters Watchever Das Redesign im September 2015 hat auch nicht geholfen: Watchever wird eingestellt.
Kunden mit einem aktiven Abo beim Streaming-Service müssen nichts weiter tun: Bestehende Abonnements werden laut einem Bericht bei Golem automatisch gekündigt. Außerdem werden personenbezogene Daten mit der Einstellung gelöscht.

Watchever wurde 2013 vom französischen Medienkonzern Vivendi gegründet. Wie die US-Vorbilder Netflix und Amazon Prime Instant Video, die beide zum Launch von Watchever nicht auf dem deutschen Markt vertreten waren, bot das Angebot gegen eine monatliche Gebühr Zugriff auf seine Abrufvideothek. Große Marktanteile konnte die Plattform gegen die später gestartete Konkurrenz aus Nordamerika allerdings nicht holen. Im Juli 2016 kündigte Vivendi das nahende Ende des Dienstes an.

Ausweichen können Kunden des Services zum Beispiel auf einen der beiden US-Anbieter Netflix und Amazon Prime Instant Video. Mit Maxdome und Sky Ticket stehen aber auch Videodienste aus Deutschland zur Verfügung.

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