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Auch wenn der Mieter nicht will Vermieter darf Kabelanbieter wechseln

München,

Vermieter dürfen den Kabelanbieter ohne Zustimmung des Mieters wechseln, darauf weist der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland hin. Entstehen nach dem Wechsel höhere Kosten für den Anschluss, muss der Mieter diese hinnehmen.

Ein Richterhammer Vermieter können den Kabelanbieter auch ohne Zustimmung des Mieters kündigen.
Im Gegensatz zum DSL-Anbieter können Verbraucher ihren Kabelanbieter in der Regel nicht wechseln. Zum einen, weil meist nur ein Kabelnetz zur Verfügung steht, und zum anderen, weil der Anbieter für ein Wohnhaus von der Eigentümergemeinschaft oder der Hausverwaltung vorgeschrieben ist. Letztere haben in manchen Fällen jedoch die Möglichkeit, das Netz, sollten zwei Hauptübergabepunkte vorliegen, oder den vermarktenden Anbieter innerhalb des Hauses zu wechseln.

Selbst wenn der Mieter den Dienst des neuen Kabelanbieters gar nicht in Anspruch nehmen möchte ist der Vermieter dem Bericht zufolge berechtigt, den Wechsel durchzuführen. Teuer kann es dann werden, wenn zusätzlich Arbeiten an der Hausverkabelung notwendig sind. Dann nämlich kann der Vermieter eine Modernisierungsmieterhöhung verlangen.

Wehren können sich Mieter nur dann, wenn der Vertrag mit dem Kabelanbieter ersatzlos gestrichen wird, dafür benötigt der Vermieter nämlich die Zustimmung des Mieters.
 

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