Sie sind hier:

Verbraucherzentrale warnt Vorsicht vor falschen Streamingdiensten

München,

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz warnt aktuell vor einem dubiosen Streamingnetzwerk. Wer sich anmeldet, landet in einer Abofalle und soll Geld bezahlen – die vermeintliche Abogebühr von bis zu 360 Euro soll dabei äußerst aggressiv eingefordert werden.

Globus Hacker Datenschutz Angebote von Streamingdiensten sollten auf Seriosität geprüft werden.

Über 40 vermeintliche Streamingportale sollen die Betrüger bereits online gestellt haben, etwa die Hälfte davon ist derzeit noch aktiv. Die Masche läuft dabei immer gleich: Potentiellen Kunden wird eine Gratis-Testphase versprochen. Die Anmeldung, bei der neben Klarnamen und der E-Mail-Adresse auch die Wohnanschrift und eine Telefonnummer abgefragt werden, geht dabei entweder schief oder es finden sich nicht die versprochenen Filme auf dem Abrufportal.

Eine Rechnung flattert den Betroffenen dann allerdings sehr wohl ins Haus, den Verbraucherschützern zufolge häufig durch aggressive Zahlungsaufforderungen per Telefon oder E-Mail unterstützt. Die Betrüger versuchen so Druck aufzubauen und zur Zahlung zu bewegen.

Bei den Angeboten fehlen gesetzlich vorgeschriebene Angaben und offensichtlich auch Filme und Serien, die gar nicht zur Verfügung stehen. Dem Marktwächter-Bericht zufolge sollen sogar Youtube-Videos gefälscht worden sein, in denen zur Zahlung geraten wird. Die Verbraucherzentrale hat den Fall an die Ermittlungsbehörden weitergereicht.

Die Marktwächter raten eindringlich zur Vorsicht. Internetnutzer sollten sich vorher ein Bild vom Angebot und dem Anbieter machen.

Weitere Nachrichten über DSL