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Unternehmen ans Glasfasernetz anschließen Vodafone und Deutsche Glasfaser bauen gemeinsam aus

München,

Vodafone und Deutsche Glasfaser bauen in 19 Düsseldorfer Gewerbegebieten Glasfaseranschlüsse, über die Unternehmen bald superschnelles Internetbuchen können sollen. Im Interview mit RP Online sprachen Vodafone-Chef Hannes Ametsreiter und Deutsche-Glasfaser-Chef Uwe Nickl über die Zusammenarbeit in der Zukunft.

Deutsche Glasfaser baut in vielen Gemeinden Glasfasernetze. (Bild: Deutsche Glasfaser / Marie Monecke) Deutsche Glasfaser baut in vielen Gemeinden Glasfasernetze. (Bild: Deutsche Glasfaser / Marie Monecke)
Dem Bericht zufolge übernimmt Vodafone den Vertrieb der neuen Anschlüsse, Deutsche Glasfaser verlegt die Leitungen mit seinem Spezialwissen in diesem Gebiet. Das Düsseldorfer Projekt ist Nickl zufolge richtungsweisend. Wenn es erfolgreich ist, könnten demnächst bundesweit Gewerbeparks gemeinsam mit Vodafone ans Glasfasernetz angeschlossen werden. Eine Zusammenarbeit mit anderen Marktteilnehmern wird allerdings ausdrücklich nicht ausgeschlossen.

Nickl sagt im Interview über die Förderpolitik, dass es keinen Sinn mache, die Aufrüstung der DSL-Netze zu unterstützen; Ametsreiter fügt hinzu, dass Zwischenlösungen mit Kupfer Deutschland nicht weiter bräuchte und die Politik in Deutschland Glasfaser bis in den Haushalt fördern sollte.

Die Telekom solle ihre gesamte Infrastruktur zur Nutzung freigeben, schlägt Ametsreiter vor. Gegen eine marktübliche Gebühr könnten schnell und billig Glasfaserstränge durchgezogen werden, was viel Fördergelder ersparen würde.

Erst vor ein paar Tagen berichtete Golem über die Absicht Vodafones, Deutsche Glasfaser zu übernehmen. Eine Bestätigung blieb bislang zwar aus, der gemeinsame Ausbau könnte allerdings als ein erster Schritt gewertet werden.
 

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