Sie sind hier:

Kabelinternet Unitymedia verschwindet, Vodafone übernimmt

München,

Übernahme abgeschlossen: Die Marke Unitymedia verschwindet nun endgültig aus der Öffentlichkeit und wird durch Vodafone ersetzt. Das hat Vodafone Deutschland in einer aktuellen Pressemitteilung bekannt gegeben. Im gleichen Atemzug gab das Unternehmen auch bekannt, „Deutschlands günstigsten Gigabit-Tarif“ anzubieten.

Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter Unitymedia verschwindet, Vodafone übernimmt mit preiswertem Gigabit-Tarif

„Ein Netz, eine Marke, ein Tarif – ab heute sind wir Eins“, wird Vodafone-Vorstand Hannes Ametsreiter in einer aktuellen Pressemitteilung des Unternehmens zitiert. Wie schon lange vermutet wurde, verschwindet die Marke Unitymedia nun komplett und wird durch den Vodafone-Schriftzug sowie Logo ersetzt. „Shops werden umgestaltet und (…) auch die Produkt-Sortimente verschmelzen“, so der Kabelnetz-Anbieter. Damit ist die seit anderthalb Jahren andauernde Übernahme des Kölner Unternehmens Unitymedia durch den Konkurrenten aus Düsseldorf auch nach außen hin abgeschlossen.
 
Mit der Fusion gewinnt das Vodafone-Kabelnetz auf einen Schlag 5,5 Millionen Haushalte zu seinem Gigabit-Netz hinzu. Damit versorgt das Unternehmen nun 17 Millionen Haushalte in ganz Deutschland. Bis 2022 sollen es 25 Millionen sein.
 

Zur Feier des Tages: Vodafone startet GigaCable Max

 
Pünktlich zur Verschmelzung der Marken gibt Vodafone bekannt, seine Gigabit-Leitung via Kabel erschwinglich machen zu wollen. Dafür soll der neue Tarif GigaCable Max sorgen. Er bietet eine Internet-Bandbreite von bis zu 1 GBit/s sowie eine Telefonflat ins deutsche Festnetz. Das Besondere am GigaCable Max: Er kostet vom ersten bis zum letzten Vertragsmonat 39,99 Euro. Ein reduzierter Preis in den ersten Monaten entfällt ebenso wie steigende Kosten nach dem 25. Monat.
 
Das Angebot von Vodafone ist bis zum 5. April 2020 buchbar. Neben Neukunden können auch Bestandskunden auf den Tarif GigaCable Max wechseln. Ein Nachteil des Angebots von Vodafone ist der reduzierte Upstream. So sind aktuell nur 50 MBit/s möglich. Dies könnte sich laut dem Online-Magazin inside digital in Zukunft aber auch ändern und erhöht werden. Kunden können zum GigaCable Max ein Standard-Kabelmodem ohne WLAN erhalten oder wahlweise für monatlich 6,99 Euro eine Fritzbox 6591 Cable von Hersteller AVM.

Weitere Nachrichten über DSL