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Unitymedia-Kunden aufgepasst Frequenzen von TV-Kanälen ändern sich im Kabelnetz

München,

Unitymedia stellt ab Ende August einen Großteil der TV-Frequenzen um. Die Neusortierung soll Platz für neue Sender machen und Kapazitäten für schnelleres Internet freischaufeln. Für viele Kabelkunden in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg bedeutet die Umstellung vor allem eines: Sender sortieren.

Der Hauptsitz des Kabelnetzbetreibers Unitymedia in Köln. (Bild: Unitymedia) Unitymedia krempelt die TV-Frequenzen um, viele Kunden müssen einen Sendersuchlauf starten.
Nach der Analogabschaltung, bei der im gesamten Kabelnetz von Unitymedia sämtliche analoge TV-Signale eingestellt wurden, sortiert der Netzbetreiber seine Digitalprogramme neu. Am sogenannten „Change Day“ sollen 95 Prozent aller Sender eine neue Sendernummer erhalten.
 
Neuere Receiver des Anbieters sind bereits auf die Neuerungen vorbereitet und sollen diese so übernehmen, dass später alle Favoriten automatisch dort zu finden sind, wo sie auch vorher waren. Während auch einige neuere TV-Geräte automatisch mit der Neusortierung klar kommen sollen, müssen Nutzer von älteren Receivern und Fernsehern einen Sendersuchlauf starten und Favoriten-Kanäle gegebenenfalls neu sortieren.
 
Die Umsortierung hat auch etwas Gutes: Kunden von Unitymedia erwarten einige neue Sender, darunter etwa die HD-Ableger von BR und NDR und die Pay-TV-Sender Nat Geo Wild und Motorvision TV. 
 
Die Analogabschaltung und die Neusortierung machen Platz für schnelleres Internet: Bald schon soll der Übertragungsstandard auf Docsis 3.1 umgestellt werden – dieser ermöglicht ohne weitere Umbaumaßnahmen Surfgeschwindigkeiten von bis zu 1.000 MBit/s und mit Austausch von Netzelementen sogar deutlich mehr.

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