Sie sind hier:

Internetanbieter o2 kooperiert mit Tele Columbus und erhält Zugriff auf schnellere Anschlüsse

München,

Telefónica Deutschland baut seine Kooperationen mit anderen Netzbetreibern aus. Das Unternehmen aus München gab nun eine Zusammenarbeit mit dem Kabelnetzbetreiber Tele Columbus bekannt, seit 2017 seine Internetzugänge unter der Dachmarke PŸUR anbietet. Betroffen sind vor allem Kabel- und Glasfaser-Anschlüsse.

O2 Firmengebäude und Shop o2: Telefónica Deutschland gibt Kooperation mit Tele Columbus bekannt

In Zukunft sollen noch mehr Kunden Internetanschlüsse von o2 angeboten werden: Das ist die Absicht der neuen Kooperation zwischen Telefónica Deutschland und Tele Columbus, dem Anbieter hinter der Marke PŸUR. Der neue Partner von o2 betreibt vor allem Netze im Osten Deutschland. „Durch die Kooperation weitet Telefónica Deutschland das Angebot an Highspeed-Internet im Festnetz für o2 Kunden nochmals deutlich aus“, schreibt Telefónica Deutschland in einer Pressemeldung auf der Unternehmenswebsite. Laut den Vereinbarungen wird es o2 damit möglich sein, Internet-Tarife mit bis zu 1 GBit/s Bandbreite anzubieten. Dafür will man vor allem die Kabel- und Glasfasernetze von Tele Columbus nutzen.

Ziel von o2 sei es, neben Mobilfunkservices auch umfassende Festnetz- und DSL-Dienstleistungen möglichst vielen Kunden anzubieten, so das Unternehmen. Besonders das IPTV-Angebot „o2 TV“ nimmt eine wichtige Rolle in der Darstellung der Kooperation ein. Laut Telefónica sollen mit der Kooperation noch einmal 2,3 Millionen neue potenzielle Kunden zum o2-Netz hinzugefügt werden.

Telefónica Deutschland: Erst Vodafone, dann Tele Columbus

Diese Kooperation untermauert einmal mehr unsere Strategie, Kunden über smarte Partnerschaften hochattraktive Angebote zu sehr fairen Preisen anzubieten“, wird ein Mitglied des Telefónica-Vorstandes zitiert. Es ist nicht die erste Partnerschaft, die das Unternehmen im Internet-Bereich eingeht. Im Mai 2019 wurde eine Kooperation mit Vodafone bekanntgegeben. So soll o2 nun auch Zugriff auf die Kabelnetze von Vodafone erhalten, wozu inzwischen auch Unitymedia zählt. Dabei wurde ebenfalls der IPTV-Dienst „o2 TV“ beworben. Insgesamt sollten mit dem Vodafone-Deal bis zu 24 Millionen neue Haushalte o2-Tarife erwerben können.

Weitere Nachrichten über DSL