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So günstig wie nie Preis für schnelles Internet um ein Viertel zurückgegangen

München,

Der monatliche Effektivpreis für Internet mit 100 MBit/s ist seit März 2015 um 25 Prozent gefallen. Das ergibt eine Preisanalyse von Internettarifen in den 50 größten deutschen Städten durch CHECK24. Demnach kostet eine Doppelflatrate mit schnellem Internet und Festnetz im Juli 2017 im Schnitt neun Euro weniger als noch vor anderthalb Jahren.

DSL Nachrichten im Überblick Schnelle Internettarife sind im Schnitt günstiger als langsamere.

Den größten Preisnachlass in diesem Zeitraum gibt’s in Dresden: Dort kostet eine Doppelflatrate mit 100 MBit/s im Juli 2017 im Schnitt 23,90 Euro – im März 2015 waren es noch 34,85 Euro. Den geringsten Preisverfall gibt es in Berlin: Hier sank der Durchschnittspreis um „nur“ 14 Prozent.

Die Untersuchung zeigt auch, dass schnelle Tarife im Schnitt günstiger sind als langsamere: Im Juli waren Doppelflatrates mit einer Surfgeschwindigkeit von 100 MBit/s um zehn beziehungsweise elf Prozent günstiger als Internetverträge mit nur 50 beziehungsweise 16 MBit/s.

Das bedeutet aber nicht zwangsweise, dass schnelles Internet in jedem Fall günstiger ist, als langsameres. Während die schnellen Tarife mit 100 MBit/s nämlich in allererster Linie von Netzbetreibern angeboten werden, die sich nicht teuer in die Infrastruktur anderer Anbieter einmieten müssen, gibt es in den Geschwindigkeitskategorien 50 und 16 MBit/s sehr wohl einige Provider, die Internet über fremde Netze realisieren. Diese sind in der Regel etwas teurer als die Angebote der Netzeigentümer und bei den Geschwindigkeiten 16 und 50 MBit/s häufiger vertreten. Ergo: Der Durchschnittspreis erhöht sich mit der Anzahl von (teureren) Internetprovidern und Resellern.

Untersucht wurde pro Vorwahlgebiet je der günstigste Tarif pro Anbieter in den Geschwindigkeitskategorien 16 MBit/s, 50 MBit/s und 100 MBit/s.

Die Preisanalyse können Interessierte hier herunterladen – ebenso wie die zugehörige Pressemitteilung.

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