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Sicherheitslücke entdeckt Netgear-Router sicherheitshalber abschalten

München,

Sicherheitsforscher der US-amerikanischen Carnegie Mellon University (CMU) haben bereits am vergangenen Freitag vor einem großen Sicherheitsleck an Routern der Firma Netgear gewarnt, wie das Techmagazin WinFuture heute berichtet. Laut des Berichts ist es einem Hacker bereits gelungen, die Existenz der Sicherheitslücke zu beweisen.

Router mit LAN-Kabeln Router von Netgear sind nur noch eingeschränkt sicher - einige Baureihen weisen eine massive Sicherheitslücke auf.
Demnach würde es ausreichen, dass ein User eines Netgear-Routers eine von einem Angreifer gesteuerte Website besucht, um Schadcode in das Gerät des Users einzuspielen. Danach könnte das Gerät vollständig ferngesteuert werden. Auch ein Update auf die aktuellste Firmware-Version schafft laut WinFuture keine Abhilfe.

Laut den Sicherheitsforschern der CMU ist es am besten, die betroffenen Router der Baureihen R7000 und R6400 nicht mehr zu benutzen, bis das Problem behoben werden konnte. Ob auch Router der R8000-Serie betroffen sind, konnte noch nicht abschließend geklärt werden.

Sicherheitsleck bereits seit Monaten bekannt

Dem Hersteller ist die Sicherheitslücke laut WinFuture-Bericht bereits seit vier Monaten bekannt. Bereits damals hätte der Hacker, der sie offengelegt hat, das Unternehmen darüber informiert, ohne eine Reaktion darauf erhalten zu haben. Aus diesem Grund habe er sich auch dazu entschlossen, mit der Information an die Öffentlichkeit zu gehen.

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