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Schneller PŸUR-Start Tele Columbus kauft KMS-Anteile von Vodafone Kabel Deutschland

München,

Die Tele Columbus AG hat sich mit Vodafone Kabel Deutschland über den Verkauf von Geschäftsanteilen am Münchner Kabelnetzbetreiber KMS geeinigt. Die Tele Columbus-Tochter Pepcom, die bereits vor dem Deal Mehrheitsgesellschafterin war, erhält die ausstehenden Anteile für 52 Millionen Euro. Dem Start der PŸUR-Marke soll damit nichts mehr im Wege stehen.

PYUR Logo Die gemeinsame, übergreifende Marke der Tele Columbus Gruppe heißt PŸUR. (Bild: PŸUR)

Das Geschäft sieht vor, dass zunächst 40 Millionen Euro nach Vertragsschluss und im ersten Quartal 2018 weitere 12 Millionen Euro an Vodafone Kabel Deutschland überwiesen werden. Von dem Deal verspricht sich Tele Columbus die Vereinfachung der bereits laufenden Integration von KMS: Schnell soll auch für die rund 455.000 ans KMS-Netz angeschlossenen Haushalte die Produktwelt der neuen, einheitlichen Marke PŸUR bereitstehen.

Der Anschluss von rund 15.000 Haushalten ans eigene, rückkanalfähige Kabelnetz ist perspektivisch nicht wirtschaftlich, daher werden diese Anschlüsse innerhalb der kommenden 12 Monate an Vodafone Kabel Deutschland gehen.

„Die Übernahme der ausstehenden KMS-Geschäftsanteile von Vodafone Kabel Deutschland schafft klare Beteiligungsverhältnisse und vereinfacht es, das Geschäft mit unseren leistungsfähigen Telekommunikationsprodukten in der Metropolregion München weiter voranzutreiben“, erklärt Frank Posnanski, Chief Financial Officer der Tele Columbus AG, zur getroffenen Übereinkunft.

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