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Vodafone-Unitymedia-Fusion Monopolkommission betont Vorteile des Zusammenschlusses

München, | 15:31 Uhr | awa

Der Vorsitzende der Monopolkommission in Deutschland, Achim Wambach, sieht im geplanten Zusammenschluss zwischen Vodafone und Unitymedia Vorteile für den Breitbandausbau in der Bundesrepublik. Wie er gegenüber handelsblatt.de erklärt hat, schaffe die Fusion einen großen neuen Spieler auf dem Breitband-Markt, was den Wettbewerb dort beleben und eine positive Wirkung auf den Breitbandausbau haben würde.

Achim Wambach Achim Wambach, Vorsitzender der Monopolkommission, sieht auch Vorteile in der möglichen Vodafone-Unitymedia-Fusion.

Problematisch könnte es Wambachs Meinung nach aber auf dem Kabelmarkt werden. „Es kommt jetzt darauf an, wie schwer für die zuständige Wettbewerbsbehörde die Vorteile auf dem Breitbandmarkt gegenüber den möglichen Nachteilen auf dem Kabelmarkt wiegen“, sagte er gegenüber handelsblatt.de weiter.

Fusion gut für Breitbandausbau, schlecht fürs Kabelfernsehen

Auch Hans Demmel, der Vorstandsvorsitzende des Verbands Privater Rundfunk- und Telemedien (VPRT) sowie Geschäftsführer von N-TV, beobachtet den geplanten Aufkauf von Unitymedia durch Vodafone in diesem Punkt kritisch. "Für die deutschen Sender ist dies keine gute Nachricht. Letztlich sehen sie sich mit einer massiven Verschiebung der Verhandlungspositionen konfrontiert", sagte der Manager laut einer Pressemitteilung des VPRT. Der neue „Kabelgigant“ würde den Markt dermaßen dominieren, sodass über Kabel verbreitete Programme gezwungen sind, sich mit ihm zu einigen, um überhaupt weiterhin bestehen bleiben zu können.

Vodafone hat indes Stellung zu den Vorwürfen der Monopolbildung bezogen. So schreibt Christoph Clément, Mitglied der Geschäftsleitung, auf der Website des Unternehmens, dass es nach der Fusion nicht weniger Wettbewerb als davor geben würde, da sich die Kabelnetze von Vodafone und Unitymedia nirgendwo überschneiden.

Eine „angebliche Gefahr eines TV-Monopols“ droht Clément zufolge nicht, da Marktdaten besagen würden, dass Satellit mit 46 Prozent Anteil seit langem die meist verbreitete Infrastruktur sei. Das neu entstehende Kabelnetz hätte zusammen lediglich einen Anteil von 37 Prozent. Zudem hätte Vodafone erst kürzlich langfristige Vereinbarungen mit ARD und ZDF getroffen und ein neues Vergütungsmodell eingeführt, das die Kosten für die Sender senken würde.