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Höhere Surfgeschwindigkeit im Festnetz Flächendeckend 250 MBit/s von der Telekom

München,

Die Deutsche Telekom will bundesweit 250 MBit/s im Festnetz anbieten. Künftig soll es eine hybride Infrastruktur geben, wie Golem von der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens berichtet. Mit dem kommerziellen Einsatz des G.fast-Übertragungsstandards rechnet Timotheus Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom, im Jahr 2018.

Timotheus Höttges ist der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom. Telekom-Vorstandsvorsitzender Timotheus Höttges sprach über den Breitbandausbau. (Bild: Telekom)
Die Telekom setzt für den aktuellen Breitbandausbau in erster Linie auf Vectoring-Technik, womit bis zu 100 MBit/s im Downstream möglich sind, mit Hilfe von hybriden Anschlüssen, also mit Zuschaltung von Bandbreiten aus dem LTE-Mobilfunknetz, sogar deutlich mehr.

Mit G.fast werden bis zu 300 MBit/s möglich sein, allerdings müssen die Anschlüsse sich dafür in einem maximalen Radius von 300 Metern um den Verteiler beziehungsweise die Glasfaserinfrastruktur befinden. In vielen Fällen bedeutet das, dass die Glasfaserkabel noch ein Stück näher an die Anschlüsse gelegt werden müssen.

Bis Ende 2018 will die Bundesregierung alle Haushalte in Deutschland mit mindestens 50 MBit/s versorgen. Das Ziel werde erreicht, sagte Höttges, trotz der anderthalbjährigen Verzögerung durch die Diskussion um Vectoring im Nahbereich. „Das sollte die Bundesregierung mehr abfeiern“.
 

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