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Highspeed-Internet Telekom setzt auf Glasfaseranschlüsse bis ins Haus

München,

So sollen dieses Jahr 40.000 neue Kilometer Glasfasernetz entstehen, wie der Bonner Konzern heute mitgeteilt hat. Insgesamt umfasst das gesamte Glasfasernetz der Telekom inzwischen 455.000 Kilometer, 2018 sind weitere 60.000 Kilometer geplant. Im kommenden Jahr sollen aber vor allem Privathaushalte vom Ausbau profitieren. Bislang hat sich das Unternehmen in Sachen Glasfaser auf Gewerbegebiete konzentriert.

Telekom Logo auf Dach Mit FTTH, Gasfaser bis in die Häuser, will die Telekom 2018 schnelles Internet in tausende Haushalte bringen.

Dabei bedient sich die Telekom der sogenannten Vorvermarktung: Bürger in festgelegten Städten oder Gemeinden werden über den geplanten Ausbau von FTTH (Fiber to the home. Dt.: Glasfaser bis ins Haus) informiert und können sich dafür registrieren. Kommen in dieser Phase genügend Interessenten zusammen, wird die jeweilige Stadt oder Gemeinde bis 2018 mit entsprechenden Glasfaseranschlüssen ausgebaut. Als Pilotstadt fungiert laut der Telekom Bad Staffelstein in Bayern. Zudem sollen Anfang 2018 weitere Städte in Baden-Württemberg, Hessen, Sachsen und Thüringen folgen.

Neu ist dieses Vorgehen nicht. Bereits 2011 hatte die Telekom einen Ausbauvorstoß gewagt, der auf dem gleichen Prinzip basierte – allerdings mit wenig Erfolg. „Für mehr Voll-Glas greifen wir eine Idee wieder auf, die wir bereits 2011 eingeführt hatten: Die Vorvermarktung. Damals war die Nachfrage häufig noch nicht ausreichend. Wir hoffen jetzt, auf mehr Resonanz zu stoßen“, erläutert Niek Jan van Damme, Deutschland-Chef der Telekom.

Um die Kosten gering zu halten, bedient sich die Telekom beim Ausbau der Trenching-Technik. Dabei werden keine Gräben gebaggert, um Leitungen verlegen zu können, sondern schmale Schlitze in den Bodenbelag gefräst.

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