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Grüne: Telekom gegen Staatsglasfaser

München, | 15:48 | twi

Für einen schnelleren und flächendeckenden Glasfaserausbau wollen Die Grünen die Staatsanteile an der Deutschen Telekom verkaufen. Das berichtete die Wirtschaftswoche am Dienstag. Das Vorhaben würde zehn Milliarden Euro in die Staatskassen spülen und könne direkt in den Ausbau der Glasfasernetze und -anschlüsse fließen.
 

Telekom-Zentrale mit Flaggen Staatsanteile der Telekom verkaufen? Die Grünen wollen damit den Glasfaserausbau finanzieren.
Das Geld solle in eine noch zu gründende Breitbandgesellschaft gesteckt werden, so Tabea Rößner, Grünen-Sprecherin für Medien, digitale Infrastruktur und Kreativwirtschaft. Die wiederum könne dann zusammen mit Kommunen Tochtergesellschaften gründen, um den Breitbandausbau voranzutreiben. Durch die Mieteinnahmen würden die Kommunen und der Bund mit den Glasfasernetzen langfristig sogar Geld verdienen, so Rößner weiter.

Die geforderte Investitionssumme von zehn Milliarden Euro ist um ein Vielfaches höher als die von Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt (CSU), bereitgestellte. Der Politiker will rund zwei Milliarden Euro in den Breitbandausbau investieren und damit bis 2018 eine flächendeckende Breitbandversorgung mit einer Downloadrate von mindesten 50 MBit/s anbieten können.

Kritisiert wird im gleichen Atemzug, dass die Regierung Fördermittel an ein Unternehmen gibt, das zu großen Teilen dem Staat gehört. Der Bund hält derzeit 14,5 Prozent an der Deutschen Telekom AG, das Staatsunternehmen KfW weitere 17,4 Prozent.
 

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