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Googles Chrome-Browser Weniger Flash für mehr Geschwindigkeit

München,

Mit der Version 53 seines Internetbrowsers Chrome will Google weitere Flash-Inhalte blockieren. Das berichtete das Team hinter dem Browser in seinem offiziellen Blog. Ab Dezember soll Flash dann standardmäßig gar nicht mehr über Chrome angezeigt werden.

Hauptsitz von Google Die Chrome-Macher wollen Flash aus ihrem Browser verbannen. (Bild: Google / Alphabet)
Der Mitteilung zufolge laufen heutzutage 90 Prozent der Flash-Inhalte, etwa zu Analysezwecken, im Hintergrund ab und bremsen den Browser beziehungsweise den Computer aus. Aus diesem Grund wolle man bei Google mit der Version 53 des Chrome-Browsers (ab September 2016) eben diese Hintergrundaktivitäten von Flash blockieren.

Im Dezember, mit der Einführung von Chrome 55, will das Unternehmen dann komplett auf HTML5 setzen, das ist im Gegensatz zu Flash kompakter und schneller. Nur Seiten, die ausschließlich auf Flash basieren, sollen optional, also nach Rückfrage, noch in Flash angezeigt werden.

Zum Schluss loben die Autoren die historische Bedeutung von Flash für das Internet: Das Format hätte daraus eine dynamische, multimedial reichhaltige Erfahrung gemacht und moderne Web Standards geprägt.
 

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