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Studie zum Telekommunikationsmarkt Erstmals mehr als eine Millionen Glasfaser-User in Deutschland

München, | 11:20 | awa

Die Zahl der aktiven Glasfaseranschlüsse in Deutschland ist dieses Jahr im Vergleich zum Vorjahr um ein Viertel gewachsen und liegt damit erstmals bei knapp über einer Million. Zudem werden bis Ende 2018 ungefähr 520.000 Haushalte mehr als 2017 per FTTH/FTTB (Glasfaser bis in die Wohnung beziehungsweise bis ins Gebäude) an ein Glasfasernetz angeschlossen sein. Zu diesen Ergebnissen kommt der VATM in seiner diesjährigen Studie zum Telekommunikationsmarkt in Deutschland, die gestern in Berlin vorgestellt worden ist.

Tachomoter für Internet-Geschwindigkeit auf maximum. Deutsche surfen immer schneller und verbrauchen immer mehr Daten. Rund eine Million Haushalte via Glasfaser.

Insgesamt sollen 3,4 Millionen Haushalte bis Ende des Jahres einen echten Glasfaseranschluss nutzen können, 18 Prozent mehr als vergangenes Jahr. Der größte Teil dieser Haushalte würde ihn aber nicht von der Deutschen Telekom beziehen, sondern von einem alternativen Anbieter, die drei Viertel aller FTTB-/FTTH-Anschlüsse in Deutschland verlegen. „Die Wettbewerbsunternehmen haben mehr echte Glasfaser-Kunden als die Telekom hier FTTB/H-Anschlüsse besitzt.“, so der Studienautor Professor Torsten J. Gerpott, wissenschaftlicher Beirat der Unternehmensberatung Dialog Consult und Inhaber des Lehrstuhls für TK-Wirtschaft an der Universität Duisburg-Essen.
 
Deutsche surfen schneller und verbrauchen immer mehr Daten

Außerdem zeigt die Studie, dass sowohl die Nachfrage nach Anschlüssen mit Bandbreiten von 50 MBit/s und mehr als auch der Datenverbrauch der deutschen Internetuser weiter steigen. Bis Ende des Jahres, so die Schätzung, sollen 11,4 Millionen (33,2 Prozent) aller Breitbandanschlüsse diese hohen Geschwindigkeiten haben. Das gesamte Datenvolumen, das dieses Jahr über stationäre Breitbandanschlüsse abgewickelt wird, steigt von 32,5 Milliarden Gigabit (GB) im Jahr 2017 auf 36,5 Milliarden GB. Vor fünf Jahren lag das Gesamtvolumen noch bei lediglich 7,1 Milliarden GB. Pro Monat und Anschluss verbrauchen deutsche Nutzer 2018 im Schnitt 90 GB – 8,2 Prozent mehr als vergangenes Jahr (83,2 GB) und mehr als vier Mal so viel wie 2013 (20,9 GB).

Während der Datenhunger der Deutschen immer weiter wächst, sprechen sie indes laut der Studie am Telefon weniger miteinander – ein seit 2014 bestehender Trend, der sich weiter fortsetzt, wie es einer Pressemitteilung zur Studie heißt. Wurden vergangenes Jahr insgesamt 909 Millionen Minuten täglich vertelefoniert, sind es dieses Jahr nur noch 896 Millionen Minuten. Am deutlichsten sinkt die Zahl der Gesprächsminuten im Festnetz von 340 auf 325 Millionen pro Tag. Über Handy werden dieses Jahr lediglich drei Millionen Minuten weniger gesprochen als im vergangenen Jahr (306 Mio. 2018, 309 Mio. 2017).

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