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Ein Eilverfahren soll es sein Wettbewerber wollen Vectoring-Ausbau der Telekom gerichtlich stoppen

München,

Die Wettbewerber der Telekom wollen gerichtlich gegen die Vectoring-Ausbauerlaubnis für die Telekom vorgehen. Medienberichten zufolge wollen mindestens 16 Unternehmen, darunter etwa der Versorger EWE, kommende Woche ein Eilverfahren beim Verwaltungsgericht Köln beantragen, um die Erlaubnis von der Bundesnetzagentur (BNetzA) zu stoppen.

Das Girokonto für jedermann kommt Mitte Juni. Ein Eilverfahren soll den Vectoring-Ausbau der Telekom im Nahbereich von Vermittlungsstellen stoppen.
Die BNetzA hatte der Telekom erlaubt, rund 8.000 Vermittlungsstellen im Nahbereich mit Vectoring-Technologie auszubauen. Technisch bedingt kommt dabei nur ein Anbieter zum Zug, wodurch meist Wettbewerber das Nachsehen haben.

Die Vectoring-Technik erlaubt es, die Übertragungsgeschwindigkeit auf bereits verlegten Kupferkabeln zu erhöhen. Durch die Unterdrückung von Störsignalen sind Vectoring-Internetanschlüsse mit einer Download-Geschwindigkeit von bis zu 100 MBit/s möglich.

Durch das Eilverfahren soll einen Ausbaustopp erreicht werden noch bevor das Gericht über die eigentliche Klage entscheidet – diese wurde den Berichten zufolge bereits Anfang September eingereicht.
 

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