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Docsis 3.1 Mit Investition bis zu zehn GBit/s im Kabelnetz

München,

Mit dem kommenden Kabel-Übertragungsstandard Docsis 3.1 können über Kabelanschlüsse bis zu zehn Gigabit pro Sekunde erreicht werden. Dafür ist einem Bericht von Golem zufolge aber der Austausch von Netzkomponenten notwendig. Zunächst soll die Surfgeschwindigkeit auf bis zu ein GBit/s erhöht werden – ohne große Ausbaukosten.

Das Koaxialkabel ist Leistungsträger des Kabelnetzes, kann unter Umständen aber auch zum Flaschenhals werden. Mit einem Kabelanschluss und Docsis 3.1 sind auf dem Papier bis zu zehn GBit/s möglich.
Für die in den Netzen von Unitymedia, Vodafone Kabel Deutschland und der Tele Columbus Gruppe in den kommenden Monaten und Jahren bevorstehende Umstellung auf Docsis 3.1 werden analoge TV-Sender abgeschaltet. Die freigewordene Kapazität wird unter anderem für den Geschwindigkeitsschub der Internetanschlüsse genutzt.

Gegenüber Golem sagte der Chief Technology Officer vom Netzausstatter Huawei, Mads Arnbjørn Rasmussen, dass für einen vollen Ausbau für Docsis 3.1 der Austausch aller aktiven und passiven Komponenten notwendig sei. Neu sei dies aber nicht: „Um ein Frequenz-Upgrade durchzuführen, musste ein Austausch schon öfter vorgenommen werden.“

Über die Telefonleitung sind vergleichsweise hohe Bandbreiten nur möglich, wenn das Kupferkabel eine Länge von 250 Metern nicht überschreitet. Dann nämlich kann der Übertragungsstandard G.fast eingesetzt werden, mit dem eine Surfgeschwindigkeit bis zu einem Gigabit pro Sekunde erreicht werden kann.
 

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