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So regelt Vodafone im Kabelnetz den Datenverkehr Neue Datendrosselung von Vodafone Kabel Deutschland

München,

Der Kabelnetzbetreiber Vodafone Kabel Deutschland priorisiert künftig bei Engpässen bestimmte Datenströme und hat dazu seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) geändert. Besteht die Gefahr einer Überlastung, leitet das Unternehmen zeitkritische Anwendungen wie Video-Streaming, Internettelefonie und Online-Gaming künftig bevorzugt durchs Netz.

Der Vodafone-Campus in Düsseldorf Bei drohender Überlastung will Vodafone im Kabelnetz künftig Echtzeitanwendungen bevorzugen. (Bild: Vodafone)
Grundsätzlich sollen alle Anwendungen gleichberechtigt über die Kabel und durch die Knotenpunkte geleitet werden. Eine Priorisierung erfolgt nur dann, wenn eine Überlastung des Netzes droht. Das kann zum Beispiel dann der Fall sein, wenn abends viele Nutzer gleichzeitig das Internet nutzen.

Das Nachsehen könnten Nutzer von Peer-to-Peer-Diensten, One-Click-Hostern und Net-News haben, denn andere Anwendungen sollen immer Vorrang haben. Das automatische Verkehrsmanagementsystem stuft auch Surfen im Internet und die Nutzung von Social-Media-Netzwerken als wichtiger ein.

Vodafone behält sich den AGB zufolge zudem vor, Maßnahmen „zur Sicherung der Integrität und Sicherheit des Netzes sowie aufgrund gesetzlicher Bestimmungen“ einzuführen.
 

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