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Umstellungen im Kabelnetz Cablesurf streicht analoge TV-Sender und erhöht die Surfgeschwindigkeit

München,

Kunden von Cablesurf können künftig mit bis zu 400 MBit/s schnell im Internet surfen. Vorher werden aber Kapazitäten geschaffen: Einige analoge TV-Sender fliegen daher am 5. April aus dem Programm. Das müssen betroffene Kabel-Haushalte nun beachten.

Das Koaxialkabel ist Leistungsträger des Kabelnetzes, kann unter Umständen aber auch zum Flaschenhals werden. Im Münchener Kabelnetz von KMS fliegen am 5. April analoge Sender aus dem Programm.
Wer über den Münchener Kabelnetzbetreiber KMS noch analog fernsieht, der hat ab dem 5. April weniger TV-Programme zur Auswahl. Konkret fliegen die Sender BBC World, Bloomberg Europe sowie einige Dritte Programme aus der Kanalliste, darunter MDR, WDR Köln und SWR. Die genannten TV-Kanäle sind nach der Umstellung nur noch digital zu empfangen. Da sich am 5. April die Sendersortierung ändern kann, wird ein Sendersuchlauf empfohlen.

Wer auf Digitalempfang umsteigen möchte, benötigt dafür einen kompatiblen Fernseher, dieser muss mit dem Empfangsweg DVB-C zurechtkommen. Ist das TV-Gerät dafür nicht gerüstet, wird ein Digitalreceiver benötigt, dieser kann zum Beispiel über KMS bezogen werden.

Positive Auswirkungen hat die Umstellung für Digitalfans und Haushalte, die über KMS beziehungsweise die Internetmarke Cablesurf auch im Internet surfen. Einerseits macht die teilweise Analogabschaltung nämlich Platz für neue digitale Sender und andererseits schafft sie auch Kapazitäten für eine größere Bandbreite. Die soll auch gleich ausgenutzt werden: Ab dem 19. April sollen Cablesurf-Haushalte erstmals Tarife mit bis zu 400 MBit/s buchen können.
 

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