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Vodafone-Unitymedia-Übernahme Verhältnisse auf deutschem Markt sollen hierzulande geprüft werden

München, | 10:51 | awa

Das Bundeskartellamt untersucht derzeit gemeinsam mit dem Bundeswirtschaftsministerium, ob die geplante Übernahme von Unitymedia durch Vodafone auf Bundes- oder auf EU-Ebene geprüft werden soll. Wollen die deutschen Behörden diese Aufgabe übernehmen, muss ein entsprechender Antrag auf Rückverweisung zum Bundeskartellamt in Brüssel gestellt werden, erklärte Andreas Mundt, der Präsident des Bundeskartellamts, in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Noch sei aber nicht entschieden, diesen Antrag zu stellen.

Andreas Mundt, Präsident Bundeskartellamt Andreas Mundt erwägt, die Unitymedia-Vodafone-Fusion in Deutschland zu prüfen. Foto: Bundeskartellamt

Deutschlands oberster Wettbewerbswächter geht davon aus, dass die Chancen, die Übernahme in Deutschland zu prüfen, gut sind. Bereits 2011 hat das Bundeskartellamt die Übernahme von KabelBW durch Unitymedia von Brüssel zurück nach Bonn geholt. „Wir haben ja vor einigen Jahren auch die originär der Kommission zustehende Prüfung der Übernahme von Kabel Baden-Württemberg durch Unitymedia durchgeführt und dabei viel Expertise gewonnen“, so Andreas Mundt im Interview.

Bundeskartellamt will Für und Wider exakt abwiegen

Im Mai dieses Jahres erst hat Vodafone dem Unitymedia-Mutterkonzern Liberty Global 18,4 Milliarden Euro geboten, um sein Kabelgeschäft in Deutschland und einigen osteuropäischen Ländern zu übernehmen. Achim Wambach, der Vorsitzende der Monopolkommission in Deutschland, hat bereits die Vorteile dieses Vorhabens betont, aber ebenso – wie auch der Verband Privater Rundfunk- und Telemedien (VPRT) – auf eine drohende Monopolstellung beim TV-Kabelmarktes hingewiesen.

Es sind sowohl dieser Punkt als auch Fragen hinsichtlich der Kabelversorgung von Mietshäusern, die Mundt im Detail abwägen will. Obwohl viele Wettbewerber und Branchenkenner die Kabelfusion laut FAZ positiv bewerten, wolle er aber vor voreiligen Schlüssen warnen, so Mundt. Es sei zu einfach, zu sagen, die Fusion ist prima, weil sie der Telekom Beine machen wird. Im Februar 2013 hatte das Bundeskartellamt beispielsweise Kabel Deutschland die Übernahme von Tele Columbus unter anderem deshalb untersagt, weil die Wohnungswirtschaft durch eine Fusion vielerorts einer wettbewerblichen Alternative beraubt worden wäre.

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